{"id":2553,"date":"2017-05-02T01:08:15","date_gmt":"2017-05-01T23:08:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.city-magazin.at\/?p=2553"},"modified":"2017-06-06T11:06:41","modified_gmt":"2017-06-06T09:06:41","slug":"bohatschhelmut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/bohatschhelmut\/","title":{"rendered":"SOKO-Star Helmut Bohatsch"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class=\"fusion-builder-row fusion-row \"><div  class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1\"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;'>\n\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-column-wrapper\" style=\"background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;\"  data-bg-url=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h1>Auf <span style=\"color: #e20714;\">Spurensuche<\/span><\/h1><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h4>SOKO-Star Helmut Bohatsch \u00fcber seine Rolle und eine zweite Leidenschaft<\/h4><\/h1><\/div><div class=\"fusion-text\"><p>Man kennt ihn als schrulligen Spurensicherer in der TV-Erfolgsserie \u201eSoko Donau\u201c. Im exklusiven Talk mit CITY!-Redakteurin Hildegard Weber sprach Schauspieler Helmut Bohatsch \u00fcber pers\u00f6nliche Eigenheiten, musikalische Projekte und was Gl\u00fcck f\u00fcr ihn ist.<!--more--><\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>\u201eSoko Donau\u201c ist eine der erfolgreichsten TV-Serien und Sie sind von Anfang an, seit 2005, als Spurensicherer Franz Wohlfahrt dabei. Was ist f\u00fcr Sie noch im\u00admer das Reizvolle an Ihrer Rolle? <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Ich hatte das Gl\u00fcck, diese Rolle quasi selber erfinden zu d\u00fcrfen. In den ersten beiden Staffeln spielte damals noch Bru\u00adno Eyron den deutschen Ermittler mit leichtem Macho-Gehabe und ich wollte hier mit meiner Rolle ganz bewusst einen Gegenpart setzen. Ich habe die Figur des Franz Wohl\u00adfahrt f\u00fcr mich selber entworfen, diesen schrulligen Typen, der sich akribisch auf Spurensuche begibt und dessen penible Ar\u00adbeit dem Fall oft eine ganz andere Wendung gibt. Den Machern der Serie hat es gefallen, und mir macht es nach wie vor gro\u00dfen Spa\u00df, dieser Serienrolle meine Pr\u00e4gung zu geben.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Der Franz Wohlfahrt ist ja ein eige\u00adner Typ \u2013 ein bisserl sonderbar, oft ziem\u00adlich umst\u00e4ndlich, manchmal auch schr\u00e4g. Wieviel Helmut Bohatsch steckt in Franz Wohlfahrt? <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Nun, in jeder Rolle steckt etwas von einem selbst. Egal ob man einen Pfarrer, einen Tischler oder einen Serienkiller ver\u00adk\u00f6rpert, man muss sich mit seiner Pers\u00f6n\u00adlichkeit einbringen, auch wenn man nat\u00fcr\u00adlich eine Rolle spielt. Ich hinterfrage auch im Privatleben viel, denke um mehrere Ecken und es kommt schon immer wieder mal vor, dass Freunde zu mir sagen: \u201eHelmut, jetzt komm endlich zur Sache.\u201c<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Holen Sie sich f\u00fcr Ihre Rolle Rat von Profis oder ist Ihnen die Arbeit eines Spurensicherers im Laufe der Jahre ver\u00adtraut geworden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch<\/strong>: Im Film ist nat\u00fcrlich vieles Fik\u00adtion und echte Forensiker sagen oft: \u201eLeu\u00adte, so geht das aber nicht wirklich.\u201c Wir haben bei den Drehs ja fast immer einen Kontakt am Set, vor allem wenn kompli\u00adzierte Ger\u00e4te zum Einsatz kommen. Und nat\u00fcrlich hole ich mir Ezzes von den Pro\u00adfis.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Derzeit laufen die Dreharbeiten f\u00fcr die 13. Staffel. Wenn man eine Rolle so lange Zeit spielt \u2013 haben Sie nicht Angst, in eine Schublade gesteckt zu wer\u00adden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Nein, \u00fcberhaupt nicht. Erstens ist die Rolle nicht so dominant, und zwei\u00adtens mache ich dar\u00fcber hinaus viele ande\u00adre Sachen.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Wollten Sie jemals etwas Anderes werden als Schauspieler?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Ich hatte schon als Kind zwei Leidenschaften: Musik und Schauspiele\u00adrei. Ich habe Klavier und Schlagzeug ge\u00adlernt und im Schulchor gesungen. Ich war schon in der Volksschule der Erste, wenn es darum ging, ein Gedicht aufzusagen und ich war im Gymnasium mit gro\u00dfer Begeisterung bei der B\u00fchnenspielgruppe meines Professors dabei. Trotzdem habe ich dann \u00fcberlegt, Biologie zu studieren, aber das hat mir zu lange gedauert und ich bin Volksschullehrer geworden. Das habe ich mit der irrigen Vorstellung verbunden, dass ich dann am Nachmittag frei h\u00e4tte f\u00fcr andere Projekte wie das Lernen von Tex\u00adten. Ich habe auch f\u00fcnf Jahre lang unter\u00adrichtet, aber dann war es mir zu turbulent, zu nervenaufreibend und zu geduldrau\u00adbend. Ich wollte Theater und Musik ma\u00adchen und bin daher 1985 nach Wien ge\u00adgangen und hier am Serapionstheater gelandet \u2013 f\u00fcr mich ideal, weil hier Musik, Schauspiel und Bewegungstheater inein\u00adanderflie\u00dfen, vieles nonverbal passiert. Ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr mich.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Als Schauspieler sind Sie doch deutlich bekannter wie als S\u00e4nger, dabei ist doch die Musik ihr zweites Stand\u00adbein.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Richtig, ich arbeite schon seit 12 Jahren mit Paul Skrepek zusammen. Wir haben zwei Musikprojekte bereits umgesetzt und arbeiten nun an unserer dritten CD. Ich bin f\u00fcr die Texte verant\u00adwortlich und Paul bringt sich mit seinem kompositorischen K\u00f6nnen ein. Gemein\u00adsam stehen wir dann als \u201eBohatsch &amp; Skrepek\u201c auf der B\u00fchne. Und das mit sehr viel Spa\u00df!<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Die Texte Ihrer Lieder sind im Dialekt geschrieben. Warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Ich dr\u00fccke mich im Dialekt einfach leichter aus. F\u00fcr Texte in Englisch kann ich die Sprache nicht gut genug und Hochdeutsch ist mir manchmal f\u00fcr meine Liedtexte zu steif, zu k\u00fchl. Im Dialekt l\u00e4sst sich vieles leichter, w\u00e4rmer sagen. \u201eIch lie\u00adbe dich\u201c klingt ohne Zweifel sch\u00f6n, aber \u201eI steh auf di\u201c klingt doch irgendwie w\u00e4rmer, inniger. Zumindest f\u00fcr mich. Wobei ich aber die Vision, auch einmal Texte in Hochdeutsch zu schreiben, nicht fallen ge\u00adlassen habe.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Gibt es etwas, das Sie in Ihrem Le\u00adben unbedingt noch machen m\u00f6chten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Gro\u00dfes Kino w\u00e4re etwas Feines und vielleicht ergibt sich das ja noch. Und eine Reise nach S\u00fcdamerika m\u00f6chte ich unternehmen, wobei ich kein gro\u00dfer Abenteurer bin, sondern nur einen weite\u00adren Teil der Welt entdecken m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Mit wem w\u00fcrden Sie gerne einmal einen Abend verbringen, und warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Mit Robert De Niro und Jack Nicholson w\u00fcrde ich gerne mal \u00fcber ihr Verst\u00e4ndnis von Schauspielerei plaudern und ein Abend mit Oscar-Gewinnerin Ma\u00adrion Cotillard h\u00e4tte durchaus auch seinen Reiz. Wenn ich mir eine historische Person aussuchen k\u00f6nnte, dann Ludwig Wittgen\u00adstein. Mit ihm w\u00fcrde ich gerne \u00fcber seine Philosophie der Logik diskutieren.<\/p>\n<p><strong><em>CITY!: <\/em><\/strong><strong><em>Was macht Sie gl\u00fccklich?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bohatsch: <\/strong>Da muss ich zuerst einmal aus\u00addr\u00fccken, was mich gl\u00fccklich machen <strong><em>w\u00fcrde. <\/em><\/strong>Wenn sich die Welt um uns her\u00adum wieder beruhigt, wenn die Umw\u00e4l\u00adzungen und Probleme, mit denen wir der\u00adzeit konfrontiert sind, ein gutes Ende finden, wenn meine beiden Enkelkinder es in ihrem Leben so gut haben wie die Menschen meiner Generation. Was mich pers\u00f6nlich gl\u00fccklich macht, ist das Gl\u00fcck der Liebe, so wie ich es erfahren darf. Wenn man seit 10 Jahren in einer Bezie\u00adhung zu einem Menschen lebt, auf den man sich absolut verlassen kann, mit dem man sich auf Augenh\u00f6he austauschen kann, der bedingungslos zu einem steht \u2013 so geliebt zu werden und zu lieben ist ein gro\u00dfes Gl\u00fcck.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Zur Person<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><strong>BOHATSCH Helmut<\/strong><br \/>\nGeboren: 1956<br \/>\nSternzeichen: Zwilling<br \/>\nHobbies: Schifahren, Eislaufen, Inlineskaten, Tennis, Gesang, Klavier, Percussion, etwas Gitarre<br \/>\nLiebesstatus: gl\u00fccklich vergeben<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text\"><p style=\"text-align: center;\">Fotos: ORF\/Hubert Mican, Katja Kuhl<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kennt ihn als schrulligen Spurensicherer in der TV-Erfolgsserie \u201eSoko Donau\u201c. 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