{"id":2963,"date":"2017-11-27T23:55:14","date_gmt":"2017-11-27T22:55:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.city-magazin.at\/?p=2963"},"modified":"2019-01-29T21:03:19","modified_gmt":"2019-01-29T20:03:19","slug":"poestlingberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/poestlingberg\/","title":{"rendered":"P\u00f6stlingberg"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class=\"fusion-builder-row fusion-row \"><div  class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1\"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;'>\n\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-column-wrapper\" style=\"padding: 0px 0px 0px 0px;background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;\"  data-bg-url=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h1><span style=\"color: #e20714;\">Mit der Bahn <\/span>auf den Berg.<\/h1><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h4>Der P\u00f6stlingberg ist Hausberg und Top-Ausflugsziel.<\/h4><\/h1><\/div><div class=\"fusion-text\"><p>Wie so vieles in \u00d6sterreich hat auch die Geschichte des P\u00f6stlingberges als Ausflugsziel mit einem Akt der Vergeudung von Steuergeldern begonnen: Die Erfahrungen aus den Napo\u00adleonischen Kriegen haben den Erzherzog Maximilian Joseph von \u00d6sterreich-Este dazu bewogen, eine Befestungslinie rund um Linz zu errichten. Zu den daf\u00fcr als notwen\u00addig erachteten Objekten geh\u00f6rte auch das Fort am P\u00f6stlingberg, das als Hauptst\u00fctz\u00adpunkt am h\u00f6chsten Punkt dieser Linie be\u00adsondere Bedeutung haben sollte.<!--more--><\/p>\n<p>Von dort konnte der gesamte Linzer Raum eingese\u00adhen werden. Die strategischen Annahmen des Erzherzogs erwiesen sich allerdings bald als \u00fcberholt, denn die damalige Waf\u00adfentechnik entwickelte sich weiter und die dicken Mauern der Befestigungen konnten daher keinen wirklichen Schutz vor An\u00adgreifern bieten. Aus dem Fort wurde schlie\u00dflich eine Touristenattraktion, in der heute auch die beliebte Grottenbahn unter\u00adgebracht ist, welche unter anderem eine ungeheure Faszination auf den Popstar Mi\u00adchael Jackson aus\u00fcbte. Neben der Grotten\u00adbahn ist das Fort bzw. dessen Turm IV auch die Bergstation der P\u00f6stlingbergbahn.<\/p>\n<p><strong>Strom statt Dampf. <\/strong>Zumal der P\u00f6st\u00adlingberg ja nicht nur milit\u00e4rstrategisch von Bedeutung war, sondern auch ein wichtiges Ziel f\u00fcr Wallfahrer und Ausfl\u00fcgler darstell\u00adte, ging am 29. Mai 1898 die 2,88 km lange P\u00f6stlingbergbahn als reine Ausflugsbahn erstmals in Betrieb. Schon zuvor gab es Pl\u00e4\u00adne f\u00fcr eine dampfbetriebene Zahnradbahn, die allerdings an der Finanzierung scheiter\u00adten. Mit dem Aufkommen der Elektrizit\u00e4t erschien es allerdings als sehr werbewirk\u00adsam, eine elektrisch betriebene Bahn auf der bereits daf\u00fcr geschaffenen Trasse zu errichten. Damit wurde der P\u00f6stlingberg als Ausflugsziel immer beliebter. Die Bahn ge\u00adh\u00f6rt zudem zu den steilsten Adh\u00e4sionsbah\u00adnen der Welt. Allerdings verkehrten die Z\u00fcge anfangs nur f\u00fcr den Sommerbetrieb, weshalb zun\u00e4chst lediglich sechs offene Sommertriebwagen beschafft wurden. Doch schon im ersten Betriebsjahr fuhr man bei sch\u00f6nem Wetter bis in den Dezem\u00adber. Bereits 1899 wurden dann zus\u00e4tzlich zwei geschlossene Triebwagen in den Dienst gestellt.<\/p>\n<p><strong>Winterwunderwelt. <\/strong>\u00dcber Generationen hinweg nutzen die Linzer daher diese Auf\u00adstiegshilfe, um am P\u00f6stlingberg auch dem Wintersport zu fr\u00f6nen. Sofern es der Klima\u00adwandel heute noch zul\u00e4sst, wird der P\u00f6stling\u00adberg und insbesondere die Mayrwiesen nach wie vor zu einem richtigen Rodelparadies. Bis in die 70er-Jahre kamen aber auch viele Ski\u00adfahrer, und es wurden auch regelm\u00e4\u00dfig Ski\u00adrennen auf der Mayrwiesen ausgetragen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dieser Ort auch Anziehungspunkt f\u00fcr verwegene Ski\u00adspringer, die f\u00fcr die damalige Zeit beachtliche Weiten erzielten. Nach der Er\u00f6ffnung der Schanze im Jahr 1905 lag der Schanzenrekord des bekannten Linzer Bergsteigers und Ski\u00adrennfahrers Robert Moser bei 26 m. Bis in die 50er-Jahre wurde die Schanze genutzt und war auch Austragungsort der ober\u00f6sterrei\u00adchischen Meisterschaften. Heute ist vom sportlichen Glanz fr\u00fcherer Zeiten so gut wie nichts mehr \u00fcbrig, wobei der P\u00f6stlingberg im\u00admer wieder als m\u00f6glicher Austragungsort f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Ereignisse, wie etwa einen Damen FIS- oder Parallelslalom durch die Medien geistert und auch eine k\u00fcnstliche Beschnei\u00adung technisch machbar w\u00e4re. In Zeiten, in denen jedoch selbst h\u00f6her gelegene Winter\u00adsportregionen mit weit mehr als 200 m Gef\u00e4l\u00adle ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen, erscheint dies aber wenig sinnvoll. Eine Sommerrodelbahn oder eine erfrischende Wasserrutsche f\u00fcr die warme Jahreszeit w\u00e4ren hingegen eher denk\u00adbar. Daf\u00fcr bietet der P\u00f6stlingberg im Winter neben der hervorragenden Aussicht auch ei\u00adnen m\u00e4rchenhaften Adventmarkt in der Grot\u00adtenbahn (mehr Infos unter: www.linzag.at).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-carousel-border\"><div class=\"fusion-carousel\" data-autoplay=\"no\" data-columns=\"5\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-imagesize=\"auto\"><div class=\"fusion-carousel-positioner\"><ul class=\"fusion-carousel-holder\"><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"825\" height=\"550\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/2017-12-P%C3%B6stlingberg2.jpg?fit=825%2C550&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"366\" height=\"550\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/2017-12-P%C3%B6stlingberg3.jpg?fit=366%2C550&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"P\u00f6stlingbergbahn\" \/><\/div><\/div><\/li><\/ul><div class=\"fusion-carousel-nav\"><span class=\"fusion-nav-prev\"><\/span><span class=\"fusion-nav-next\"><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text\"><p style=\"text-align: center;\">Fotos: \u00a9 LINZ AG, Redaktion<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie so vieles in \u00d6sterreich hat auch die Geschichte des P\u00f6stlingberges als Ausflugsziel mit einem Akt der Vergeudung von Steuergeldern begonnen: Die Erfahrungen aus den Napo\u00adleonischen Kriegen haben den Erzherzog Maximilian Joseph von \u00d6sterreich-Este dazu bewogen, eine Befestungslinie rund um Linz zu errichten. 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