{"id":3186,"date":"2018-10-01T22:54:49","date_gmt":"2018-10-01T20:54:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.city-magazin.at\/?p=3186"},"modified":"2019-01-29T19:44:49","modified_gmt":"2019-01-29T18:44:49","slug":"ty-tender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/ty-tender\/","title":{"rendered":"Ty Tender"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class=\"fusion-builder-row fusion-row \"><div  class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1\"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;'>\n\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-column-wrapper\" style=\"padding: 0px 0px 0px 0px;background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;\"  data-bg-url=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h1><span style=\"color: #e20714;\">Lebende <\/span>Legende.<\/h1><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h4>TY TENDER \u00fcber Jubil\u00e4en, Highlights und die Lebensliebe Rock\u00b4n\u00b4Roll.<\/h4><\/h1><\/div><div class=\"fusion-text\"><p>Entertainer Ty Tender, mit b\u00fcrgerlichem Namen Fritz Weiler, ist ein Urgestein der \u00f6sterreichischen Musik-Szene. Demn\u00e4chst feiert er seinen 75. Geburtstag und sein 60j\u00e4hriges B\u00fchnenjubil\u00e4um. Im Gespr\u00e4ch mit <em>CITY!<\/em>-Redakteurin Hilde Weber gab er uns einen Einblick in sein K\u00fcnstlerleben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong><em>CITY!:<\/em><\/strong><strong><em> Sie gelten als DER Rock\u00b4n\u00b4Roll-Entertainer schlechthin. Wie sind Sie zur Musik gekommen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Ty Tender: <\/strong>Ich komme aus einer sehr musikalischen Familie. Meine Mutter war Klavierp\u00e4dagogin und S\u00e4ngerin; mein Vater war im Hauptberuf Eisenbahner, hat aber als Hobby Geige gespielt. Musik hat die beiden verbunden und diese Liebe haben sie von klein auf an mich weitergegeben. Bei uns gab es ein Musikzimmer und Hausmusikkonzerte, ich habe Musik praktisch schon mit der Muttermilch aufgesogen und offensichtlich haben meine Eltern mir diese Gene vererbt.<\/p>\n<p><strong><em>Wie entstand dann Ihre Liebe zum Rock\u00b4n\u00b4Roll?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nun, als Jahrgang 1943 durfte ich in den 50er Jahren quasi die Geburt des Rock\u00b4n\u00b4Roll im Rundfunk miterleben. Wir hatten daheim ein Radio, in das ich mit meinen Klassenkameraden hinten einen Draht reingesteckt habe, und wenn wir dann das Radio am Fensterbrett platzierten, konnten wir den amerikanischen Soldatensender empfangen. Und dort konnten wir Musik h\u00f6ren, die man damals in \u00d6sterreich noch gar nicht gekannt hat und von der wir absolut begeistert waren. Dieser Rock\u00b4n\u00b4Roll-Rhythmus hat mich fasziniert, und mit dieser Faszination war ich nicht allein. Mit einigen Klassenkameraden habe ich dann den Ehrgeiz entwickelt, diese Musik nachzuspielen, was zur Gr\u00fcndung unserer \u201eReal College Band\u201c f\u00fchrte.<\/p>\n<p><strong><em>Wie waren die Reaktionen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>So gut, dass wir bald ein abendf\u00fcllendes Programm beisammen hatten und auf die Idee kamen, sogenannte Sch\u00fclerpartys zu organisieren. Wir spielten die Hits von Eddie Cochran, Jerry Lee Lewis, Bill Haley, Chuck Berry und Roy Orbison \u2013 und alle waren begeistert. Einer meiner Bandkollegen hatte einen Onkel, in Freundeskreisen bekannt als \u201eOnkel Karli\u201c. Dahinter verbarg sich kein Geringerer als Firmengr\u00fcnder Karl Leitl. Er hat uns darin best\u00e4rkt, unseren Weg weiter zu gehen und so kam es schlie\u00dflich, dass wir einmal im Monat \u2013 mit von Mal zu Mal steigender Besucherzahl \u2013 unter dem Motto \u201eC\u00b4mon &amp; Moove\u201c im M\u00e4rzenkeller aufgetreten sind. Das war der Beginn meiner musikalischen Karriere, und aus dem Fritz Weiler wurde der Teddy Weiler.<\/p>\n<p><strong><em>Beim M\u00e4rzenkeller blieb es aber nicht\u2026<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir hatten bald Gastauftritte im ber\u00fchmten \u201eRosenst\u00fcberl\u201c und im Wiener Lokal \u201eTabarin\u201c, in dem seinerzeit die legend\u00e4ren \u201eBambis\u201c gespielt haben. Dort gab es mittwochs immer ein G\u00e4stesingen, und nachdem ich f\u00fcr eine gewisse Zeit Leads\u00e4nger der Linzer Rock\u00b4n\u00b4Roll-Band \u201eFenders\u201c sein durfte, bin ich dort einfach vorstellig geworden und wir durften tats\u00e4chlich auftreten. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mein Studium an der Hochschule f\u00fcr Welthandel vernachl\u00e4ssigt und es gab f\u00fcr mich nur mehr Musik und Rock\u00b4n\u00b4Roll.<\/p>\n<p><strong><em>Schaut so aus, als ob Rock\u00b4n\u00b4Roll ein bedeutender Teil Ihres Lebens w\u00e4re.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, bis heute zieht sich Rock\u00b4n\u00b4Roll durch mein Leben. Es gibt zwei wesentliche S\u00e4tze zu diesem Thema: einmal \u201eRock\u00b4n\u00b4Roll never dies\u201c und zum anderen \u201eW\u00b4re never too old to Rock\u00b4n\u00b4Roll\u201c. Ich wei\u00df nicht, von wem diese S\u00e4tze stammen, aber f\u00fcr mich sind sie meine Lebensphilosophie. Ich werde diese Musik am Leben erhalten, solange ich mich dieser Gesundheit und Lebensfrische erfreuen kann. Darum geht\u2019s mir und dazu stehe ich. Denn egal, wo man auch hinkommt, ob im In- oder Ausland \u2013 mit Rock\u00b4n\u00b4Roll kann man die Menschen begeistern und ich glaube, mein Publikum sp\u00fcrt auch, dass ich meine Musik aus vollstem Herzen lebe.<\/p>\n<p><strong><em>Dann gibt es doch sicher das eine oder andere Erlebnis, das Sie besonders ber\u00fchrt<\/em><\/strong><strong> hat.<\/strong><\/p>\n<p>Da f\u00e4llt mir spontan ein Konzert im April 2009 in Memphis\/Tennessee ein. Ich wurde vom damaligen Linzer B\u00fcrgermeister Dr. Franz Dobusch als Botschafter der Europ\u00e4ischen Kulturhauptstadt Linz 2009 nach Memphis entsandt. Dort war der Name Ty Tender sicherlich niemandem ein Begriff, aber beim zweiten, dritten Titel haben die Leute gemerkt, dass da einer auf der B\u00fchne steht, der seine Musik nicht nur liebt, sondern lebt. Als Zugabe sang ich das legend\u00e4re \u201eGlory Glory Hallelujah\u201c und dabei standen die tausenden Menschen im Publikum auf, hielten sich die zur Faust geballte Hand ans Herz, ja manche weinten sogar. Und im Anschluss an das Konzert kam ein Mann mit schlohwei\u00dfem Haar auf mich zu und meinte: \u201eWe wish you would be an American\u201c. Wenn ich daran denke bekomme ich heute noch eine G\u00e4nsehaut. Solche Momente vergisst man nie.<\/p>\n<p><strong><em>300 Millionen chinesische TV-Zuseher sind aber auch nicht zu verachten.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ganz und gar nicht, das war sicher auch ein Highlight meiner Karriere. Ich durfte als Stargast bei der chinesischen Version von \u201eWetten, dass\u2026\u201c auftreten. Ich sang dabei \u201eIn the Ghetto\u201c und insbesondere viele Frauen im Publikum waren zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt. In solchen Momenten bin ich auch unglaublich stolz, \u00d6sterreicher zu sein. Es ist ein gro\u00dfes Gl\u00fcck f\u00fcr mich, diese Musik zu interpretieren, damit in die ganze Welt zu kommen, dass ich internationale Auftritte \u2013 egal ob in Las Vegas, Peking, Memphis oder Dubai \u2013 dazu n\u00fctzen darf, ein Br\u00fcckenbauer zu sein und \u00fcber jenes Land zu reden, aus dem ich komme.<\/p>\n<p><strong><em>War eigentlich ein anderer musikalischer Weg f\u00fcr Sie je ein Thema?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nun, ich hatte einen Ausflug in Form einer Weihnachtsproduktion in deutscher Sprache. Ich dachte, gerade Weihnachtslieder w\u00e4ren in der Muttersprache gesungen doch sehr sch\u00f6n und wir haben das Album \u201eZauber der Weihnachtszeit\u201c seinerzeit sehr stimmungsvoll in einem Salzbergwerk pr\u00e4sentiert. Das Publikum war auch durchaus angetan, aber nach dem f\u00fcnften, sechsten Titel kamen die ersten Rufe aus dem Auditorium \u201eIst \u201eRock around the Christmas Tree\u201c heute eh auch noch am Programm?\u201c So gesehen war der Ausflug in ein anderes Metier zwar wundersch\u00f6n und eine liebe Erinnerung, aber meine Fans haben mir doch gezeigt, dass sie ihren Ty Tender lieber mit seinen amerikanisch interpretierten Rock\u00b4n\u00b4Roll-Songs sehen und h\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p><strong><em>Wie wurde aus dem Teddy Weiler der Ty Tender?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In der Phase, als wir aus der Schulband herauswuchsen, entstand auch der Wunsch nach einer eigenen Schallplatte. Wir haben im damaligen Studio von Hubert Bognermayr und Harald Zuschrader einige Aufnahmen auf Kassette gemacht und an verschiedene Plattenfirmen verschickt. Zu meiner \u00dcberraschung kam nach einiger Zeit ein Telegramm aus der Chefetage der Firma Ariola mit der Einladung zu einem Gespr\u00e4ch in Wien. Ich fuhr mit meiner Frau Edith hin und uns wurde gesagt, dass man mit mir eine Single machen wolle, das aber mit dem Namen Fritz Weiler oder auch Teddy Weiler nicht m\u00f6glich sei und man daher einen K\u00fcnstlernamen f\u00fcr mich brauche. Als Hauptname sei aufgrund meiner weichen, einschmeichelnden Stimme und der guten amerikanischen Aussprache der Name \u201eTender\u201c geeignet und der damalige Ariola-Chef, Herr von Friedberg, wollte dazu unbedingt einen Vornamen, der ebenfalls mit einem T beginnt. Letztendlich ist Ty daraus geworden \u2013 auch als kleine Reminiszenz an den amerikanischen Schauspieler Tyrone Power, dessen Fan ich war und dessen Vorname mit Ty abgek\u00fcrzt wurde. Und Ty Tender hat dann auch die Zustimmung des Ariola-Chefs gefunden.<\/p>\n<p><strong><em>Wie konnten Sie die Musik mit dem Beruf vereinbaren?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich war damals Leiter des Angestelltenb\u00fcros der Personalabteilung in den Stickstoffwerken, sp\u00e4ter Chemie Linz und jetzt Borealis. Ich habe den Leuten bei Ariola erkl\u00e4rt, was mein Hauptberuf ist, dass die Musik mein Hobby ist und ich mich im Hinblick auf meine berufliche Position nicht traue, mich als Ty Tender zu \u201eouten\u201c. Und so ziert das Cover meiner ersten Single ein Foto, auf dem ich nicht zu erkennen bin. Dann passierte der Tod von Elvis Presley und ich war beseelt von dem Gedanken, dass die Musik dieses au\u00dfergew\u00f6hnlichen und einzigartigen K\u00fcnstlers nicht sterben darf. Und nachdem man mir schon einen gewissen Elvis-Touch in meiner Stimme nachsagte, wollte ich seine Musik in einem Gala-Konzert weiterleben lassen. Mit dieser Idee im Kopf sprach ich bei den Verantwortlichen des Brucknerhauses vor, legte ein Konzept vor und erhielt die Zustimmung zur Umsetzung. Das \u201eTribute to Elvis\u201c-Konzert fand dann am 20. Juni 1980, einige Wochen vor dem 3. Todestag von Elvis Presley, im ausverkauften Brucknerhaus statt und ich war der erste Interpret im deutschsprachigen Raum, der sich mit einer gro\u00dfen \u201eElvis Memorial Show\u201c auf die B\u00fchne wagte. Im Publikum sa\u00df auch der Generalsekret\u00e4r des damaligen Generaldirektors der Stickstoffwerke, Dr. Buchner und gleich am darauffolgenden Montag wurde ich zum Generaldirektor zitiert, der inzwischen schon voll informiert war. Ich erinnere mich noch genau an seine Worte: \u201eWeiler, Sie sind Personalist. Als solcher haben Sie unter anderem die Aufgabe, Vorbild zu sein, Bewerber einzustellen, auch schwierige Situationen bis zur L\u00f6sung eines Dienstverh\u00e4ltnisses zu meistern. Sie m\u00fcssen Ihren Hauptberuf mit Ihrem Hobby vereinbaren k\u00f6nnen, ohne dass Ihr Job darunter leidet. Wenn Sie das schaffen, dann w\u00fcnsche ich Ihnen alles Gute. Weiter so!\u201c. W\u00e4re dieses Konzert am 20. Juni 1980 ein Flop geworden, dann h\u00e4tte ich wohl berufliche Probleme bekommen.<\/p>\n<p><strong><em>Im Vorjahr wurde Ihnen das Goldene Ehrenzeichen f\u00fcr Verdienste um die Republik \u00d6sterreich verliehen. Was bedeutet das f\u00fcr Sie?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr mich als Mensch Fritz Weiler, aber auch als K\u00fcnstler Ty Tender das absolute Nonplusultra. Diese Ehrung best\u00e4tigt, dass das, was ich mein Leben lang mache und wie ich es mache, von h\u00f6chster Stelle unseres Landes, vom Bundespr\u00e4sidenten, als ehrungsw\u00fcrdig betrachtet und ausgezeichnet wird. F\u00fcr mein Schaffen in einem derart schmalen musikalischen Segment wie Rock\u00b4n\u00b4Roll in der heutigen Zeit so geehrt zu werden, ist nicht mehr zu toppen. Es ist f\u00fcr mich eine unglaubliche Ehre, ein absolutes Highlight.<\/p>\n<p><strong><em>Im Laufe Ihrer langen Karriere gab es aber doch sicher noch viele andere Highlights?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Famili\u00e4r gesehen geh\u00f6ren dazu sicher die Hochzeit mit meiner Edith und die Geburt unserer Tochter Sabine. Dass ich den 50. Hochzeitstag mit meiner Edith in Las Vegas, noch dazu in der \u201eElvis Graceland Wedding Chapel\u201c feiern durfte, noch dazu verbunden mit einem Konzert, geh\u00f6rt zweifellos auch dazu. Wenn ich an mein musikalisches Leben denke, sind so unglaubliche Ereignisse wie mein Open Air Konzert im Burj al Arab Hotel in Dubai oder der Besuch beim B\u00fcrgermeister von Memphis oder der TV-Auftritt bei der chinesischen Version von \u201eWetten dass\u2026\u201c und der anschlie\u00dfende Empfang beim Gouverneur der Partnerprovinz von Ober\u00f6sterreich, Shandong, Erlebnisse, die ich nie vergessen werde. Wenn ich mein Leben reflektiere, denke ich manchmal \u201eDas gibt\u00b4s doch alles gar nicht!\u201c, weil ich bin nach wie vor 1000prozentig der Fritz Weiler aus der Kopernikusstra\u00dfe 5 in Linz. Dass ich das alles erleben durfte, daf\u00fcr bin ich sehr dankbar und dem\u00fctig.<\/p>\n<p><strong><em>Sie waren auf der ganzen Welt unterwegs, sind Linz aber treu geblieben. Haben Sie ein Lieblingsplatzerl?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich liebe die Stadt an sich und in meiner Jugend war es zweifellos das Rosenst\u00fcberl und das Caf\u00e9 Central; mittlerweile ist es definitiv mein Zuhause in der Kopernikusstra\u00dfe. Ich gebe aber zu, dass ich mich auch irgendwie daheim f\u00fchle, wenn ich in den USA, in Las Vegas oder Memphis, bin.<\/p>\n<p><strong><em>Sie werden bald 75, wie gehen Sie mit dem Alter um?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Am Papier steht es so und ich muss es wohl zur Kenntnis nehmen. Aber selber merkt man es ja nicht. Wenn man sich wohlf\u00fchlt, gl\u00fccklich und gesund ist, kommt man ja gar nicht auf die Idee, sich alt zu f\u00fchlen. Es wird einem h\u00f6chstens dann bewusst, wenn man bemerkt, dass viele Zeitgenossen nicht mehr am Leben sind. Ein Sprichwort besagt ja \u201eMan ist so alt wie man sich f\u00fchlt\u201c \u2013 und ich f\u00fchle mich noch fit, agil und im Herzen jung.<\/p>\n<p><strong><em>Was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr die Zukunft?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es hei\u00dft ja, dass Rotwein immer besser wird, wenn er \u00e4lter wird. Ich h\u00f6re von meinen Fans sehr oft, dass meine Stimme umso voller und weicher wird, je \u00e4lter ich werde. Ich w\u00fcnsche mir, dass ich noch einige Jahre auf der B\u00fchne stehen und die Menschen mit meiner Stimme und Musik begeistern kann. Und dass ich mit meiner lieben Gattin Edith noch viele gesunde Jahre erleben darf. Sie ist von A bis Z durch dick und d\u00fcnn mit mir gegangen und alles, was ich bewerkstelligen konnte und erleben durfte, w\u00e4re ohne Edith nie und nimmer so passiert. Sie ist mein Lebensmensch.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">\u201eThe Voice\u201c Ty Tender,<\/span><br \/>\nmit b\u00fcrgerlichem Namen Fritz Weiler, wurde am 10. November<br \/>\n1943 geboren, Sternzeichen Skorpion. Als 15j\u00e4hriger entdeckte er<br \/>\nseine Liebe zum Rock\u00b4n\u00b4Roll, gr\u00fcndete eine Sch\u00fclerband<br \/>\nund legte damit den Grundstein f\u00fcr seine musikalische Karriere.<br \/>\nEr studierte Welthandel in Wien und arbeitete 30 Jahre<br \/>\nlang bei der Chemie Linz. Fritz Weiler lebt mit seiner Gattin<br \/>\nEdith in Linz, seine Tochter Sabine ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der<br \/>\nFirma Weiler Shows.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-carousel-border\"><div class=\"fusion-carousel\" data-autoplay=\"no\" data-columns=\"5\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-imagesize=\"auto\"><div class=\"fusion-carousel-positioner\"><ul class=\"fusion-carousel-holder\"><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1428\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/2018-10-Ty-Tender_01.jpg?fit=1428%2C1000&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" 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