{"id":5027,"date":"2021-08-30T21:46:36","date_gmt":"2021-08-30T19:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.city-magazin.at\/?p=5027"},"modified":"2022-04-07T10:42:18","modified_gmt":"2022-04-07T08:42:18","slug":"interview-walter-witzany","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/interview-walter-witzany\/","title":{"rendered":"Interview Walter Witzany"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class=\"fusion-builder-row fusion-row \"><div  class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1\"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;'>\n\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-column-wrapper\" style=\"padding: 0px 0px 0px 0px;background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;\"  data-bg-url=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h1><span style=\"color: #e20714;\">B\u00dcHNEN<\/span>REIF<\/h1><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h4>Beim Theater begann alles. Jetzt ist er wieder auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zur\u00fcckgekehrt: ORFLegende Walter Witzany \u00fcber sein Leben als Publikumsliebling und seine neue Aufgabe beim CITY!<\/h4><\/h1><\/div><div class=\"fusion-text\"><p><span class=\"\">D<\/span>as Leben schreibt bekanntlich die sch\u00f6nsten Geschichten. Und einer, der sie mit seiner markanten Stimme so spannend erz\u00e4hlt wie ORF-H\u00f6rfunklegende Walter Witzany (78), dem k\u00f6nnte man dabei ewig zuh\u00f6ren. <span class=\"\"><i class=\"\">CITY! <\/i><\/span>Chefredakteur Christian Horvath hat mit dem Publikumsliebling, der seit seiner ORF-Pensionierung wieder am Linzer Landestheater Erfolge feiert, lange geplaudert.<!--more--><\/p>\n<div class=\"\">Nat\u00fcrlich auch \u00fcber das neueste Projekt des Altenbergers: f\u00fcr das <span class=\"\"><i class=\"\">CITY!<\/i><\/span> Magazin trifft sich Walter Witzany ab sofort mit Landsleuten zum Kaffeeplausch. Vom Landeshauptmann bis zum Mediziner, vom Busfahrer bis zum M\u00fcllentsorger \u2013 Witzany trifft sie alle, ab der n\u00e4chsten Ausgabe nachlesbar.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Bevor wir \u00fcber Dein neues Engagement beim CITY! reden, lass uns etwas zur\u00fcckblicken. Wie bist Du eigentlich zum Radio gekommen?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Witzany:<\/i><\/b> Das war ganz unspektakul\u00e4r. J\u00fcrgen Zweythurm, ein Freund von mir, mit dem ich damals schon Theater gespielt habe, war Nachrichtensprecher beim ORF O\u00d6. Und eines Tages ist er zu mir gekommen und meinte, \u201eDu Walter, ich habe keine Zeit, kannst Du vielleicht die Nachrichten lesen?\u201c Ich wollte nicht, aber er meinte: \u201eBitte, ich habe sonst niemanden.\u201c Und daraufhin bin ich dann halt doch ins Studio gefahren und habs gemacht. Nicht nur einmal (lacht sein typisches Witzany-Lachen). Damals war \u00fcbrigens noch das sp\u00e4tere \u00d63-Urgestein Reinhard Mildner in Linz, und der hat mich dann in Folge auch f\u00fcr ganze Sendungen engagiert. So hat sich das langsam und in Wahrheit aus einem Freundschaftsdienst heraus entwickelt. Ich habe dann in Folge bei \u00d63 auch \u201eRadio Holiday\u201c im Sommer moderiert. Aber dauerhaft wollte ich nicht in Wien leben. Und so bin ich wieder zur\u00fcck.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Also g\u00e4be es ohne das Theater keine sp\u00e4tere H\u00f6rfunkkarriere?\u00a0<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Das l\u00e4sst sich so sagen. Aber zum Theater bin ich ja in Wahrheit auch nur deshalb gekommen, weil ich zuhause im Elternhaus immer nur zu h\u00f6ren bekommen habe, dass ich nichts bin, ich nichts wirklich gut kann und aus mir nix wird. Und irgendwann bin ich dann halt auf die Idee gekommen, auf die Schauspielschule zu gehen und es allen zu zeigen. Und dann folgten auch schon erste kleine Rollen in den Linzer Kammerspielen.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Aber davon konnte man wohl finanziell keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge machen. Dein Brotberuf war \u00fcber viele Jahre hinweg dann also doch ein anderer?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja, ich war Pharmazeut in der Veterin\u00e4rmedizin und habe Tier\u00e4rzte besucht in Ober\u00f6sterreich und in Nieder\u00f6sterreich bis Amstetten und in Salzburg bis St. Johann im Pongau sowie im Steirischen Ennstal.\u00a0 Und ich habe da total nette Menschen, sehr liebe Tier\u00e4rzte, kennengelernt. Mit denen bin ich teilweise heute noch in Kontakt. Das war dann schon ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Seit sieben Jahren bist Du aber nicht mehr im ORF t\u00e4tig. Daf\u00fcr hast Du wieder Zeit f\u00fcrs Theater gefunden. Der Kreis hat sich sozusagen wieder geschlossen. Was steht aktuell an, auf den Brettern, die die Welt bedeuten?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Momentan ist am Musiktheater in Linz gerade die Oper La Boh\u00e8me im Entstehen. Da laufen jetzt noch Proben f\u00fcr die Premiere am 25. September im Musiktheater. Ich bin gerne dabei, denn nichts zu tun, macht mich wahnsinnig.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Das hei\u00dft, Du brauchst den Kontakt zu den Menschen, nicht nur am Theater. Du warst ja auch viel als Au\u00dfenreporter unterwegs und immer auf Du und Du mit den Ober\u00f6sterreicher<\/i><\/b><em><strong>n<\/strong><\/em>.<\/div>\n<div class=\"\">Ja, das war immer das Sch\u00f6ne. Und ich kann mich erinnern, dass es bei diesen Terminen so war, dass ich zu nerv\u00f6sen Interviewpartnern sagte: \u201eJetzt denken wir uns ganz einfach das Mikrofon weg.\u201c Das waren dann immer die ehrlichen, die besten Interviews. Die waren nicht gek\u00fcnstelt, sondern authentisch und ganz tief empfunden.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">War das auch Dein Erfolgsgeheimnis, der Schl\u00fcssel zu den Menschen, der Dich \u2013 wie beispielsweise auch Haymo Pockberger \u2013 zu einer echten Radiolegende werden lie\u00df?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ich glaube, Radio soll man nicht machen, sondern Radio soll man entstehen lassen. Und wenn man von Interviewpartnern eine Antwort bekam, die einen tief ber\u00fchrt hat, dann soll man das auch kundtun. Ich kann mich etwa noch an einen Lokf\u00fchrer als Interviewgast erinnern, der zu mir gesagt hat: \u201eHerr Witzany, ich habe im Laufe der Zeit schon drei Leute mit dem Zug erfasst und get\u00f6tet. Bei den ersten beiden Malen war ich fix und fertig, beim dritten Mal habe ich mich dann mit dem Gedanken getr\u00f6stet, dass ich dieser Person wohl den letzten Wunsch erf\u00fcllt habe.\u201c Und was willst Du da noch darauf sagen? Wenn ich Dir, lieber Christian, diese Geschichte jetzt erz\u00e4hle, bekomme ich immer noch eine G\u00e4nsehaut.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Du hast auch immer Herz gezeigt, mitgef\u00fchlt und das auch zum Ausdruck gebracht&#8230;<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja, anders h\u00e4tte ich es auch gar nicht machen k\u00f6nnen.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">War Dein Beruf also auch Berufung?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja, es war kein Job. Es war tats\u00e4chlich eine Berufung. Und ich bin heute noch verbl\u00fcfft und verwundert, wie viele Menschen mich auch optisch noch erkennen. Weil ich eben als Radiomensch auch viel unterwegs war, die Leute mochte und sie das auch gesp\u00fcrt haben. Es hat einfach so sein sollen, es hat gepasst, wie es war. Die gr\u00f6\u00dfte Freude habe ich aber heute noch, wenn mich jemand irgendwo aufgrund der Stimme erkennt. Etwa im Kaffeehaus am Nebentisch und dann fragt: \u201eSind Sie ned der Herr Witzany?\u201c Das freut mich irrsinnig und zeigt, ich bin offenbar in guter Erinnerung geblieben.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Wie lange warst Du bei Radio O\u00d6?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ich habe nie gez\u00e4hlt, aber ich glaube es waren seit Mitte der 70er-Jahre sicher fast 40 Jahre.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Stimmt es, dass Dir der Satz \u201eIch habe nie gearbeitet in meinem Leben.\u201c zugeschrieben wird?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Das ist richtig. Ich habe nie gearbeitet in meinem Leben. Ich habe auch nicht gearbeitet bei der Medikamentenfirma und ich habe auch nie gearbeitet im ORF. Das hat einfach alles Spa\u00df gemacht und war stets ein gro\u00dfes Abenteuer f\u00fcr mich. OK, manchmal ist das Abenteuer auch in die Hose gegangen. Das muss man zugeben und kann man auch sagen. Aber trotzdem: es war keine Arbeit, sondern einfach immer nur sch\u00f6n und interessant f\u00fcr mich.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Welche Rolle spielt Geld f\u00fcr Dich?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Keine gro\u00dfe jedenfalls. Auch da habe ich es genommen wie es gekommen ist. Ich habe damals nach der Scheidung von meiner ersten Frau auch alles ihr \u00fcberlassen, bin mit Sack und Pack aus dem Haus in Puchenau ausgezogen und habe mich in Steyregg in ein Hotel einquartiert. Sp\u00e4ter lebte ich in Traun in einer kleinen Eigentumswohnung. Dort habe ich es aber nicht lange ausgehalten. Dann bin ich in eine kleine Mietwohnung ins Biesenfeld \u00fcbersiedelt. Ich lebte dann vier oder f\u00fcnf Jahre dort. Das war recht nett. Der einzige Nachteil war, dass dort die Stra\u00dfe nach Magdalena hinaufgegangen ist. Es war sehr laut. Und dann habe ich zu mir selbst gesagt: \u201eSo, jetzt werde ich mir ein Haus bauen.\u201c Mein Vater hat mir zwar abgeraten, aber f\u00fcr mich stand fest: ich baue mir ein neues Haus in Altenberg. Und dort lebe ich noch heute.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Zu dieser Zeit lerntest Du auch Deine jetzige Frau Ceci kennen, mit der Du ja in ihrer Heimat Bolivien ein Herzensprojekt umgesetzt hast<\/i><\/b>.<\/div>\n<div class=\"\">Ganz richtig. Das ist ein Stra\u00dfenkinderprojekt in Bolivien. Das hei\u00dft Alalay \u2013 auf Deutsch \u00fcbersetzt aus der Einheimischensprache \u201eMir ist kalt\u201c. Damals hatte ich auch einen Freund, den Manager Georg Danter. Der hat mich bei einem Open Air Konzert in Gr\u00fcnau im Almtal engagiert, bei einem \u2013 wenn ich das so sagen darf \u2013 Arschwetter. Es waren vielleicht 10 Leute da. Und bei dem Auftritt der Musikgruppe habe ich gesagt: \u201eSo aus, jetzt gehen wir in das Gasthaus hinein und spielen unplugged weiter.\u201c Und am Ende des Konzertes hat mir der Danter 7.000 Schillinge gegeben und hat gesagt: \u201eMach etwas Gescheites daraus.\u201c Meine Frau kannte in La Paz eine Innenarchitektin und wusste, dass sich die um Stra\u00dfenkinder k\u00fcmmert. Der haben wir die 7.000 Schilling gegeben. Die hat dort Kleidung und Lebensmittel gekauft. Und nach drei Jahren rief sie an und sagte: \u201eIch m\u00f6chte gerne ein Kinderdorf bauen. K\u00f6nnten wir nicht ein Haus finanzieren?\u201c Ich hatte die \u00f6sterreichischen Hauspreise im Kopf und fragte mich wie das gehen sollte. \u201eWas kostet denn ein Haus?\u201c, fragte ich. Um die 20.000 Euro waren das damals. Und da sagte ich mir: \u201eDas schaffen wir!\u201c So kam es zur Grundsteinlegung und zum ersten Schritt f\u00fcr das Kinderdorf. Mittlerweile sind es drei Kinderd\u00f6rfer geworden und wir konnten etwa 20.000 Kinder von der Stra\u00dfe wegholen. Wir haben jetzt momentan 1.500 Kinder in Betreuung. Und: Aus 80 Prozent der Kinder, die wir betreuen, wird auch etwas. Bei den anderen 20 Prozent, wissen wir nicht, welche Wege sie dann gegangen sind.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Und wie hast Du Deine Frau eigentlich kennengelernt?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">A lustige Gschicht: Ich war damals im Linzer M\u00e4rzenkeller. Da bin ich mit einer Freundesrunde am Tisch gesessen. Und sie befand sich mit ihren Freundinnen an einem Nebentisch. Ich habe sie dann gefragt, woher sie kommt. Sie hat mir dann gesagt, dass sie aus Bolivien ist und dann noch eine Woche in \u00d6sterreich w\u00e4re. Ich habe zu ihr gesagt, dass ich sie bei ihrer Abreise zum Bahnhof bringen k\u00f6nnte. Sie hat in Gallneukirchen bei einer Freundin gelebt, wo ich sie dann auch tats\u00e4chlich abgeholt und nach Linz zum Hauptbahnhof gebracht habe. Das war eigentlich unser Kennenlernen. Und nach einem halben Jahr rief sie an und fragte, ob ich sie in Bolivien besuchen m\u00f6chte. Zuerst war ich sprachlos, aber dann habe ich mir gesagt: \u201eJa, warum nicht?\u201c Ich bin dann spontan nach Bolivien geflogen und war gleich 14 Tage dort. Da ist es mir aber furchtbar schlecht gegangen, denn La Paz liegt 4.000 m hoch. Zur\u00fcck in \u00d6sterreich hat sie nach sechs Monaten wieder angerufen und gefragt, was ich sagen w\u00fcrde, wenn sie nach \u00d6sterreich k\u00e4me. Da konnte ich doch nur mehr ja sagen (schmunzelt).<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Neben dem Projekt in Bolivien hast Du auch bei vielen anderen Gelegenheiten eine soziale Ader bewiesen. Ist bei Dir der Wunsch da, etwas vom Erfolg im Leben wieder zur\u00fcckzugeben?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Das kann man schon so sagen. Vor allem, wie ich in Bolivien war und gesehen habe, wie dreckig es den Menschen im Leben gehen kann. Ich denke mir, dass man sich sch\u00e4men muss, wenn es einem gut geht, aber man nichts f\u00fcr die anderen tut. Ich habe mir auch gedacht, dass man die Not anderer nur versteht, wenn man das selbst einmal erlebt. So habe ich auch eine Radiogeschichte gemacht und mich als Obdachlosen im Landestheater schminken lassen. Ich habe mir neben dem schmutzigen Gewand auch eine Ziehharmonika ausgeborgt und in der Landstra\u00dfe damit gespielt. Wei\u00dft Du was die Leute zu mir gesagt haben? \u201eGeh wos hackln, Du faule Sau! Aus Dir sollte man Seife machen, Du Oasch.\u201c Da l\u00e4uft es mir kalt \u00fcber den R\u00fccken, wenn ich das heute erz\u00e4hle, weil ich mir denke, wenn es Menschen wirklich dreckig geht, und die werden dann beschimpft und beflegelt auf der Stra\u00dfe, dann ist das eine Katastrophe. Ich habe zum Beispiel auch bei den B\u00e4ckereien vor Weihnachten immer Brot gesammelt, habe mir ein ORF-Auto ausgeborgt und habe die Lebensmittel dann ins B37, das Obdachlosenzentrum, gebracht. Was man dort f\u00fcr armselige Menschen sieht, das ist ersch\u00fctternd f\u00fcr mich.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Du warst und &#8211; ich behaupte sogar \u2013 bist der bekannteste Radiomoderator Ober\u00f6sterreichs. Was sagen Dir den die Leute, wenn sie Dich treffen und erkennen?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Schau, ich hatte nie viel Unterst\u00fctzung aus dem Elternhaus. Was mich unheimlich traurig gemacht hat \u2013 und ich rede wei\u00df Gott nicht von finanzieller Unterst\u00fctzung. Aber wie schon erw\u00e4hnt, man hat nicht sehr an mich geglaubt. Und wenn dann sogar heute noch ganz viele Menschen auf mich zukommen und mir sagen \u201eIch habe Sie so gerne geh\u00f6rt\u201c, dann freut mich das wirklich sehr, dann d\u00fcrfte ich es doch weiter gebracht haben, als meine Eltern mir einst zugetraut haben.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Jetzt kommen wir noch zu dem, was wir beide vorhaben: \u201eWitzany triftt \u2026\u201c f\u00fcr unser Stadtmagazin, wo Du regelm\u00e4\u00dfig auf Pers\u00f6nlichkeiten zugehst, egal ob es Politiker, Wirtschaftstreibende oder andere Menschen mit einem interessanten Beruf sind. Die wirst Du f\u00fcr uns interviewen, so wie Dir der Schnabel gewachsen ist. Was k\u00f6nnen wir da erwarten, wie wirst Du das anlegen?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ich werde diese Interviews zu 60 bis 70 Prozent auf der sachlich relevanten Ebene f\u00fchren, ich w\u00fcrde aber auch der Gef\u00fchlsebene einen gro\u00dfen Platz lassen. Zum Beispiel werde ich f\u00fcr unsere erste Ausgabe unseren Landeshauptmann Stelzer einmal fragen, ob es etwas gibt, was ihm an seinem Beruf nicht passt und ob er sich in einer stillen Sekunde ab und an mal fragt, warum er sich das \u201eangetan\u201c hat. Ich wei\u00df ja nicht, wann der Landeshauptmann in der Fr\u00fch aufsteht \u2013 wahrscheinlich um f\u00fcnf oder sechs Uhr \u2013 und ich wei\u00df auch nicht wie lange bei ihm so ein Tag dauert. Da muss man sich doch einmal fragen: \u201eInvestiere ich mein ganzes Leben in diesen Job und habe f\u00fcr private Dinge \u00fcberhaupt keine Zeit mehr?\u201c Dann soll wie gesagt sachliche Information, aber eben auch das Gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige nicht zu kurz kommen. Mal schauen, ob es mir im n\u00e4chsten Heft mit dem Ober-Ober\u00f6sterreicher schon so gut gelingt.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Im n\u00e4chsten CITY! Magazin ab 20.09. werden wir es wissen.<\/i><\/b> <b class=\"\"><i class=\"\">Abschlussfrage: In zwei Jahren am 12. Februar 2023 wirst Du Deinen 80er feiern. Was hast Du da vor, ist etwas Gr\u00f6\u00dferes geplant?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ich bin in Olm\u00fctz in Tschechien auf die Welt gekommen. Ich w\u00fcrde mir gerne einen Autobus mieten und mit meiner Familie zu den ehemaligen Lebenspunkten meiner Kindheit fahren. Mein Vater hat dort eine Arztpraxis gehabt und hat am Ende des Krieges in der N\u00e4he von Freistadt die Kriegsfl\u00fcchtlinge versorgt. Solange, bis der damalige Amtsarzt von Urfahr-Umgebung einen Autounfall hatte. Dann bekam mein Vater das Angebot, diese Stelle f\u00fcr den Bezirk zu \u00fcbernehmen. So sind wir dann nach Linz gekommen. In meiner Vergangenheit einmal zu graben, das w\u00e4re nicht bl\u00f6d.<\/div>\n<div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Du hast zudem auch zahlreiche Auszeichnungen verliehen bekommen.<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Den Menschenrechtspreis und das Goldene Mikrofon habe ich u.a. erhalten. Das freut einen nat\u00fcrlich schon.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Du hast mit einer andere Radiolegende \u2013 mit Haymo Pockberger \u2013 zusammengearbeitet. Wie blieb er Dir in Erinnerung?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Der Haymo war einer, der ebenfalls Radio nicht gemacht, sondern einfach passieren hat lassen. Er hat versucht, diese Gef\u00fchle \u00fcber den Lautsprecher hinauszutragen. Und ich glaube, dass man in einem solchen Medium stimmungsm\u00e4\u00dfig sehr viel Positives bewirken kann. Man kann vor allem Menschen zum Nachdenken bringen.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Ich habe mir Dich damals, als ich Dich noch nicht pers\u00f6nlich kannte, immer als kleinen, dicken Mann vorgestellt. Als ich Dich dann aber als gro\u00dfen und schlanken Mann erstmals getroffen habe, war ich \u00fcberrascht. Wie ist es Dir damit gegangen, dass man sich Dich anders vorgestellt hat?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">(Lacht). Das ist das Los eines Radiomoderators&#8230; aber ehrlich: ja es war f\u00fcr manche eine \u00dcberraschung. Gott sei Dank aber selten eine Entt\u00e4uschung wie offensichtlich bei Dir, lieber Christian&#8230;<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Gab es auch Pannen, wo Du sagt, das war wirklich schrecklich?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Wir hatten ja das Sommerradio als Au\u00dfenradio. Ein solcher Auftritt war zum Beispiel am Traunsee. Da war das Wetter mit strahlend blauem Himmel und hei\u00dfen Temperaturen. Und der Traunsee mit den kleinen blauen Wellen war wunderbar. Und da sage ich zu meinem Tonmeister, dass wir jetzt Wasserskifahren. Wir haben uns ein zweites Boot genommen, dass mich mit dem Tonmeister begleitet hat. Zuvor bin ich noch nie Wasserski gefahren. Als wir dann die Esplanade in Gmunden entlangfuhren, hat mir das zwar gut gefallen, aber mir ist der Gedanke gekommen, dass ich am Ende ja im Wasser untergehen werde. Ich f\u00fcrchtete noch w\u00e4hrend der Fahrt, der Tonmeister und mein Chef werden das gar nicht gut finden, dass mit mir auch das Mikrofon absaufen wird. Aber der Hans Binder hat dann das Mikrofon an der Esplanade zerlegt und es trocknen lassen. Zum Gl\u00fcck hat es dann wieder funktioniert. Der Walter Marterer war damals unser Technikchef\u00a0 &#8211; dem habe ich erz\u00e4hlt, wie ich damals die Hosen voll gehabt habe, als ich das Mikrofon versenkt habe.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Bist Du auch einmal wo zu sp\u00e4t ins Studio gekommen?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja, ich habe meinen Tierarzt, den Rudi Kral in Bad Leonfelden besucht. Da habe ich gewusst, wenn ich in Bald Leonfelden um 14.10 Uhr wegfahre, dann bin ich locker um 15 Uhr in Linz im Funkhaus und kann die Sendung machen. Da ist an dem Tag eine Langholzfuhr dem Haselgraben heruntergefahren. Ich habe nicht \u00fcberholen k\u00f6nnen. Handy habe ich damals auch noch keines gehabt. Ich bin in Linz dann angekommen als schon die Kennung gespielt wurde. Der Tonmeister hat deshalb gleich den ersten Musiktitel gespielt und ich habe mich noch zwei Minuten entspannen k\u00f6nnen. Das war mir eine Lehre und ist danach dann nicht mehr passiert. Aber bemerkt hat eh keiner was&#8230;(zwinkert).<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">In der Radiowelt hat sich viel ver\u00e4ndert. Warst Du so gesehen noch zum richtigen Zeitpunkt beim Radio?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja, bestimmt. Fr\u00fcher war viel live, heute wird ja ganz viel geschnitten. Aber geschnittene Geschichten sind ein Schmarrn, weil Versprecher nicht vorkommen, weil auch Momente der ehrlichen Gef\u00fchle nicht mehr vorkommen. Ich finde schon, dass das eine sch\u00f6ne Zeit gewesen ist, wo ich das noch machen durfte \u2013 eben vor allem live. Ich kann mich zum Beispiel erinnern, wie ich einen Kunstflug am Welser Flughafen live moderiert habe. Wenn Du bei einem Kunstflug dabei bist, verlierst Du total die Orientierung. Du wei\u00dft nicht mehr, wo Du bist. Das war alles \u00fcber dem Welser Flughafen, aber ich habe geglaubt, wie sind Wei\u00dfgottwo. Und ich habe das live moderiert&#8230;<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">W\u00fcrde irgendein Radiosender auf Dich zukommen und sagen, wir trauen uns einmal im Monat etwas live und ungeschnitten zu machen, w\u00fcrde Dich das dann noch interessieren?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja! Absolut! Ich w\u00fcrde sofort zusagen und etwa auch immer ein aktuelles Thema aufgreifen. Etwa: Warum Frauen heute zum Gro\u00dfteil Sneakers und keine St\u00f6ckelschuhe mehr tragen. Ich sage, wenn 300 Damen vorbeigehen, dann hat nur noch eine St\u00f6ckelschuhe an. Das w\u00e4re doch eine interessante Geschichte, nach dem Warum zu fragen. Ist das alleine der Bequemlichkeit geschuldet oder ist es Ausdruck eines anderen Modebewusstseins?<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Gibt es noch irgendetwas, was Du noch gerne machen w\u00fcrdest, einen Traum, den Du Dir gerne noch ganz pers\u00f6nlich und ganz privat erf\u00fcllen m\u00f6chtest?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ja, ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass die zwiegespaltene Welt solidarisch mit den armen Teufel, die es auf der Welt gibt, umgeht. Insbesondere, wenn man Bilder im Fernsehen sieht, wo Kinder im Stra\u00dfengraben verrecken oder wo Kriegsparteien sich gegenseitig ihre H\u00e4user zusammenhauen und bombardieren. Hier muss einmal ein Umdenken stattfinden. Es haben sich ja zuletzt Putin und Biden getroffen. Warum ist es nicht zu erwarten, dass einer zum anderen sagt: \u201eWei\u00dft Du was, jetzt setzen wir uns einmal in das Traxlmayr auf einen Verl\u00e4ngerten.\u201c Es geht darum, locker und einander verstehend einen gemeinsamen Weg zu finden.<\/div>\n<div class=\"\"><b class=\"\"><i class=\"\">Aber gibt es etwas f\u00fcr Dich? Eine Reise zum Beispiel? Steht da noch etwas ganz Pers\u00f6nliches auf Deiner To-do-Liste?<\/i><\/b><\/div>\n<div class=\"\">Ich t\u00e4te mich gerne mit Putin und mit Biden zusammensetzen und sagen: \u201eSo jetzt reden wir uns aber zusammen!\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"\"><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span class=\"\"><b class=\"\">HINTERGRUND<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<div class=\"_2Qk4AbDuWwkuLB005ds2jm QMubUjbS-BOly_BTHEZj7 allowTextSelection\">\n<div>\n<div class=\"rps_60d6\">\n<div class=\"\">\n<div class=\"\">\n<div class=\"\">\n<div class=\"\"><span class=\"\"><b class=\"\">Kein einfacher Weg.<\/b> In der Schule wurde er wegen seines Nachnamens oft geh\u00e4nselt, \u201eDu bist ein Witz\u201c, haben sie oft zu ihm gesagt. Und auch das Elternhaus brachte ihm wohl zu wenig Wertsch\u00e4tzung entgegen. Trotzdem machte Walter Witzany (Geburtsdatum: 12.2.1943) seinen Weg, errang 1982 das \u201eGoldene Mikrofon\u201c.<\/span><\/div>\n<div class=\"\"><span class=\"\"><b class=\"\">Radiostar.<\/b> In den goldenen 80er und 90er Radiojahren war er neben Unterhaltungschef Haymo Pockberger (2008) eines der Top-Aush\u00e4ngeschilder im ORF-H\u00f6rfunk. Und mit seiner zweiten Ehefrau Cecilia Baldivieso de Witzany (60) wurde das Leben ab 1986 noch bunter. Die geb\u00fcrtige Bolivianerin, mittlerweile auch Honorarkonsulin ihres Herkunftslandes, brachte n\u00e4mlich nicht nur frischen Wind in das Leben des Altenbergers, sondern schenkte dem Vater dreier Kinder aus erster Ehe zum 50er auch noch eine Tochter, Isabella (heute 28). 2013 verabschiedete sich Witzany in den ORF-Ruhestand, spielt seither aber auch wieder am Landestheater. Dort, wo einst alles begann.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-carousel-border\"><div class=\"fusion-carousel\" data-autoplay=\"no\" data-columns=\"5\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-imagesize=\"auto\"><div class=\"fusion-carousel-positioner\"><ul class=\"fusion-carousel-holder\"><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?fit=1000%2C750&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"IM LINZER VOLKSGARTEN. Der einstige Radiostar gl\u00e4nzt jetzt in verschiedensten Rollen auf der B\u00fchne des Musiktheaters oder auch im Schauspielhaus.\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-4.png?fit=1000%2C750&amp;ssl=1 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?fit=1000%2C750&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"Wei\u00dft Du was die Leute zu mir gesagt haben? \u201eGeh wos hackln, Du faule Sau\u201c\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-3.png?fit=1000%2C750&amp;ssl=1 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-6.png?fit=750%2C1000&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"Heute kommen noch ganz viele Menschen auf mich zu und sagen: \u201eIch habe Sie so gerne im Radio geh\u00f6rt\u201c\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-6.png?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-6.png?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-6.png?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-6.png?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-6.png?fit=750%2C1000&amp;ssl=1 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-5.png?fit=750%2C1000&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"Ich habe nie gearbeitet in meinem Leben.\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-5.png?resize=200%2C267&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-5.png?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-5.png?resize=400%2C533&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-5.png?resize=600%2C800&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-5.png?fit=750%2C1000&amp;ssl=1 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?fit=1000%2C750&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"UNG GEBLIEBEN. Wenn Walter Witzany \u00fcber sein Radioleben erz\u00e4hlt, funkeln seine immer noch hellwachen Augen.\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-2.png?fit=1000%2C750&amp;ssl=1 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/div><\/div><\/li><\/ul><div class=\"fusion-carousel-nav\"><span class=\"fusion-nav-prev\"><\/span><span class=\"fusion-nav-next\"><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text\"><p style=\"text-align: center;\">Fotos: \u00a9 Fotofritz, T.Duschlbauer, privat<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben schreibt bekanntlich die sch\u00f6nsten Geschichten. Und einer, der sie mit seiner markanten Stimme so spannend erz\u00e4hlt wie ORF-H\u00f6rfunklegende Walter Witzany (78), dem k\u00f6nnte man dabei ewig zuh\u00f6ren. CITY! Chefredakteur Christian Horvath hat mit dem Publikumsliebling, der seit seiner ORF-Pensionierung wieder am Linzer Landestheater Erfolge feiert, lange geplaudert.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5032,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5027","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/2021-09-Witzany-1.png?fit=1000%2C750&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7QK0n-1j5","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5027"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5027\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5048,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5027\/revisions\/5048"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5032"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}