{"id":5340,"date":"2022-05-02T21:45:00","date_gmt":"2022-05-02T19:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.city-magazin.at\/?p=5340"},"modified":"2022-09-05T22:12:29","modified_gmt":"2022-09-05T20:12:29","slug":"interview-mit-gottfried-gaisbauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/interview-mit-gottfried-gaisbauer\/","title":{"rendered":"Interview mit Gottfried Gaisbauer"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class=\"fusion-builder-row fusion-row \"><div  class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1\"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;'>\n\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-column-wrapper\" style=\"padding: 0px 0px 0px 0px;background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;\"  data-bg-url=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h1><span style=\"color: #e20714;\">Gottfried: <\/span>Sir wie Service<\/h1><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h4>Als Kellner vom alten Schlag erfindet sich Gottfried Gaisbauer st\u00e4ndig neu.<\/h4><\/h1><\/div><div class=\"fusion-text\"><p>Keiner kennt die G\u00e4ste des Caf\u00e9 am Schillerpark besser als er. Nach 40 Dienstjahren legt Gottfried Gaisbauer seine Kellnerbrieftasche bald ab um die Welt zu bereisen. Der Herr Ober \u2013 ein echter Sir \u2013 verabschiedet sich dann in die Pension.<!--more--><\/p>\n<p>Diesmal brauche ich im Kaffeehaus nicht auf meinen Interviewpartner zu warten. Denn Gottfried Gaisbauer arbeitet im Caf\u00e9 des Hotels Schillerpark, ist nach 40 Dienstjahren quasi schon Teil des Inventars. Gottfried feiert zudem demn\u00e4chst seinen 60er und ist bei den G\u00e4sten als der Inbegriff eines Kellners l\u00e4ngst zu einer \u00fcberaus gesch\u00e4tzten Institution geworden.<\/p>\n<p><strong><em>Du wurdest ja am 8. Mai 1962 in Schlierbach geboren. Dann warst du an den Gymnasien in Kremsm\u00fcnster und Kirchdorf; schlie\u00dflich begann deine\u00a0 gastronomische Laufbahn als Lehrling im Berghotel Hinterstoder sowie deine Reiselust. Was war denn der Grund f\u00fcr diesen Lebensweg?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Meine Vorstellung war immer die von einer Welt ohne Grenzen. Ich habe anf\u00e4nglich als Kind die Urlaube mit meinen Eltern im Ausland genossen und mich auch \u00fcber die M\u00f6glichkeit von Sprachferien gefreut. Dadurch, dass w\u00e4hrend meiner Lehre das Berghotel saisonal bedingt geschlossen hatte, er\u00f6ffnete sich mir dann eben auch die Chance mit Interrail durch ganz Europa zu fahren. Das war damals f\u00fcr junge Menschen die preiswerteste M\u00f6glichkeit, etwas zu sehen.<\/p>\n<p><strong><em>Du hast sp\u00e4ter noch viele Reisen gemacht, die dich auf alle Kontinente gef\u00fchrt haben. Ich frage dich als Weltb\u00fcrger, wie siehst du die Welt heute?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, es ist momentan ein trauriger Zustand, aber es gibt auch die Hoffnung, dass die Menschen wieder zusammenkommen. Vielleicht bin ich da etwas blau\u00e4ugig, aber die Welt an sich ist sch\u00f6n. Ich liebe sie und ihre Menschen.<\/p>\n<p><strong><em>Gleich nach der Lehre warst du Steward auf dem TV-Traumschiff. Wie ging es dir da?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In jungen Jahren hatte ich das Gl\u00fcck, auf der MS Berlin anzuheuern und verbrachte dort insgesamt sechs Monate. Das war schon eine harte Zeit. Man hat sieben Tage die Woche und 12 Stunden t\u00e4glich gearbeitet. Ich war dann etwa f\u00fcr 20 bis 25 Passagiere zust\u00e4ndig. Und wenn dann \u2013 was selbst am \u201eTraumschiff\u201d einmal passieren kann \u2013 in der Bar der DJ ausgefallen ist, dann bin ich dort auch noch helfend eingesprungen. Es war eine aufregende und sch\u00f6ne Zeit, die ich auch nicht missen m\u00f6chte&#8230; aber sie war eben schon sehr anstrengend und bei Gott nicht so entspannend wie f\u00fcr die TV-Passagiere (lacht).<\/p>\n<p><strong><em>Waren das dann auch noch so Nase-hoch-Passagiere?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein, aber nat\u00fcrlich war das fr\u00fcher noch anders. Denn so eine Kreuzfahrt war damals wirklich etwas Besonderes. Das hat sich ein Normalsterblicher schwer oder nur einmal im Leben leisten k\u00f6nnen. Heute gibt es ja g\u00fcnstige Angebote, aber damals war das halt tats\u00e4chlich noch sehr exklusiv.<\/p>\n<p><strong><em>Bevor du aber dann im Schillerpark angeheuert hast, warst du noch beim Bundesheer und auch in einer Disco t\u00e4tig.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Genau, in Kirchdorf hat damals das Gasthaus Straubinger die Disco &#8222;Madness&#8220; er\u00f6ffnet. Ein angesagter Schuppen. Dort habe ich mich auch noch einige Monate ausgepowert \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong><em>Dann begann Deine Karriere im Hotel Schillerpark, das damals schon DAS Top-Hotel in der Linzer City war&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, das war f\u00fcr mich ein gro\u00dfer Sprung, und hier wurde ich auch richtig exklusiv in punkto G\u00e4steservice ausgebildet. Es gab zudem eine fachliche Schulung, die sogar mehrere Wochen dauerte. Aber das ist eben der Anspruch des ersten Hauses am Platz, hier mitten in der City. Und im Sinne der G\u00e4ste wurde dieser hohe Anspruch auch bis heute bewahrt.<\/p>\n<p><strong><em>Und seither schlug dein Berufsherz stets am Schillerpark?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, im Dezember beging ich mein 40-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um, und bin schon stolz darauf, dass ich hier Kellner und zwischendurch etwa auch Barchef sein durfte. Und selbst als ich 2015 f\u00fcr die Casinos Austria das \u201eCuisino\u201d ein Jahr lang gemanagt habe, blieb ich dem Schillerpark-Standort ja treu. Schon 2016 bin ich dann aber wieder zum Hotelbetrieb zur\u00fcckgekehrt und geblieben.<\/p>\n<p><strong><em>Was denkst du, haben deine G\u00e4ste an dir immer am meisten gesch\u00e4tzt<\/em><\/strong>?<\/p>\n<p>Ich glaube meine H\u00f6flichkeit, die Manieren, wohl auch die Weltoffenheit und sicher auch meine Sprachkenntnisse: neben englisch spreche ich auch italienisch, spanisch und franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p><strong><em>Du hast hier im Hotelbetrieb auch viel Prominenz kennengelernt. Etwa Thomas Gottschalk, Michael Jackson, Peter Ustinov, Joe Cocker, Tina Turner und Heinz R\u00fchmann. Waren die recht kompliziert?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein, ganz im Gegenteil. Die waren meist sehr bescheiden. Wir selbst aber haben immer versucht, diese VIP-G\u00e4ste m\u00f6glichst diskret bei uns unterzubringen, um sie vor dem Trubel und vor Autogrammj\u00e4gern zumindest etwas abzuschirmen. So haben wir einst Sir Peter Ustinov\u00a0 \u00fcber den Hintereingang und den Personallift durchs Haus geleitet. Er sch\u00e4tzte das sehr, stellte aber keine besonderen Anspr\u00fcche.<\/p>\n<p><strong><em>Welche Erfahrung hast du mit solchen G\u00e4sten noch gemacht?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wirklich nur gute. Sie waren meist sehr nett und h\u00f6flich \u2013 und einfach auch dankbar f\u00fcr etwas Ruhe und Diskretion. Zudem habe ich festgestellt, dass die wirklich prominenten G\u00e4ste allgemein sehr normal und umg\u00e4nglich waren. Weltstars eben! \u201eStars\u201d mit C-Promi-Status waren hingegen manchmal schon ein bisschen komplizierter (lacht).<\/p>\n<p><strong><em>Und nun zu deiner Liebe zum Reisen. Was war bei dir der Grund f\u00fcr diese Fernsucht?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich wollte schon immer meinen Horizont erweitern, neue Menschen und \u201eWelten\u201d kennenlernen. Nat\u00fcrlich ist es auch hier sehr sch\u00f6n, wenn ich etwa am Almsee unterwegs bin oder sonst irgendwo ein sch\u00f6nes St\u00fcck Ober\u00f6sterreich erkunde. Aber es zieht mich eben auch immer wieder in die Ferne. Deshalb m\u00f6chte ich auch k\u00fcnftig noch viele sch\u00f6ne Ecken dieser Welt bereisen und dabei auch m\u00f6glichst viele interessante Menschen treffen.<\/p>\n<p><strong><em>Du bist doch ein sehr kommunikativer Mensch, reist aber nicht selten alleine. Warum und wie h\u00e4lst du das aus?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich sch\u00e4tze das Beziehungsleben schon. Aber allein zu reisen bedeutet doch mehr Unabh\u00e4ngigkeit, mehr Freiheiten&#8230; selbst wenn man noch so sehr verliebt ist. Mit Partnern eine Reise zu machen, ja, das bedeutet immer auch Kompromisse eingehen zu m\u00fcssen. Allein hingegen kann ich mich einfach treiben lassen, ein Programm ganz nach meinen Vorstellungen planen \u2013 ohne auf andere besondere R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong><em>Und welche Hobbies hat der Gottfried Gaisbauer noch?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Reisen ist ja mein Hobby. So unternehme ich gerne ausgedehnte Strandwanderungen. Das entspannt mich richtig.\u00a0 Ab und zu bin ich aber auch ein Adrenalin-Junkie, tauche gerne oder springe mit einem Fallschirm aus einem Flieger. Und auch Achterbahnfahrten haben es mir angetan. Bei einer USA-Reise habe ich Rockkonzerte und Freizeitparks besucht. Ein Highlight ist die Achterbahn in Cedar Point in Ohio, aber auch die Toro Rosso in Abu Dhabi ist sensationell.<\/p>\n<p><strong><em>In n\u00e4chster Zeit beginnt ja dein Ruhestand. Gibt es da schon Pl\u00e4ne?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich bin gl\u00fccklich, dass mir Altersteilzeit gew\u00e4hrt wurde. So kann ich mir auch den Wunsch erf\u00fcllen, die Welt noch einmal richtig zu erkunden \u2013 und dieses Mal so, dass ich gleich ein ganzes Jahr unterwegs bin und an den sch\u00f6nsten Pl\u00e4tzen l\u00e4nger bleiben kann.<\/p>\n<p><strong><em>Du hast auch schon als Autor gearbeitet&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, denn ich m\u00f6chte nicht nur weit reisen, sondern auch weit in die Welt hineinsehen und h\u00f6ren, meine Erfahrungen wiedergeben. So habe ich mich etwa in den 80er-Jahren mit Satelliten- und Radioprogrammen \u00fcber gro\u00dfe Reichweiten hinweg besch\u00e4ftigt, da und dort auch Gastbeitr\u00e4ge f\u00fcr Fachzeitschriften geschrieben.<\/p>\n<p><strong><em>Hast du in deinem bewegten Leben auch Bl\u00f6dheiten gemacht?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich, wie jeder andere auch (lacht). Eine davon habe ich meiner Blau\u00e4ugigkeit zu verdanken&#8230; als ich eine Weltreise mit einem Budget von 1.000 Euro gemacht habe und \u00fcberall sparen wollte. Da bin ich in Indien einer dubiosen Touristenorganisation in die H\u00e4nde gefallen, die mich dann gleich f\u00fcr einige Tage einkassiert und an Orte gebracht hat, zu denen ich gar nicht wollte. Ansonsten mache ich auch heute noch jeden Tag eine Bl\u00f6dheit, weil ich mir zum Beispiel das Rauchen leider immer noch nicht abgew\u00f6hnt habe.<\/p>\n<p><strong><em>Wof\u00fcr bist du im Job dankbar?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dass ich rund 40 Jahre im gleichen Betrieb arbeiten konnte, es aber trotzdem immer sehr abwechslungsreich war. Viele Kollegen haben sich beruflich \u00f6fter ver\u00e4ndert. Ich aber habe hier meinen Anker gefunden.<\/p>\n<p><strong><em>Gab es nicht auch mal schlechte Tage und l\u00e4stige G\u00e4ste?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Schlechte Tage kennt jeder \u2013 auch ich (lacht). Aber l\u00e4stige G\u00e4ste? Nein, die gibt es zumindest f\u00fcr mich nicht! Denn auch G\u00e4ste k\u00f6nnen einfach nur grad einen schlechten Tag haben. Trotzdem sollen sie sich bei mir hier im Caf\u00e9 wohlf\u00fchlen. Und ich denke, dass ich das meist auch ganz gut bewerkstelligt habe (augenzwinkernd).<\/p>\n<p><strong><em>Was gibst du uns jetzt zum Abschluss mit auf die Reise?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist wichtig, immer offen f\u00fcr diese Welt zu sein und seinen Horizont zu erweitern. Egal, wie alt man ist, man lernt wirklich nie aus.<\/p>\n<p><strong>Gottfried Gaisbauer<br \/>\n<\/strong><strong>im <span style=\"color: #ff0000;\">WordRap<\/span>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Geboren: 8.5.1962 in Schlierbach<br \/>\nSternzeichen: Stier<br \/>\nArbeitsort: Linz\u2013Schillerpark<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ein guter Tag\u2026<\/span> beginnt mit einem guten Fr\u00fchst\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Kaffee\u2026<\/span> bitte mit Milch<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Torte\u2026<\/span> f\u00fcr mich nur einmal die Woche\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ein wunderbares G\u00e4steerlebnis\u2026<\/span> immer, wenn man ein freundliches L\u00e4cheln zur\u00fcckbekommt und der Gast zufrieden ist<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Trinkgeld ist\u2026<\/span> Teil meines Einkommens und Anerkennung<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Eine St\u00e4rke\u2026<\/span> Ausdauer und langfristig zu denken<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Eine Schw\u00e4che\u2026<\/span> sehr sensibel, manchmal zu blau\u00e4ugig<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Menschen im Hotel\u2026<\/span> eine Berufsgruppe, die viel leistet<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Diesen Wunsch m\u00f6chte ich mir noch erf\u00fcllen\u2026<\/span> einmal um die Welt reisen<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Mein sch\u00f6nstes Erlebnis\u2026<\/span> die Geburt meines Sohns<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das w\u00fcrde ich nie machen\u2026<\/span> stehlen und l\u00fcgen, Schlimmeres sowieso nicht<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Mein Lebensmotto\u2026<\/span> offen durch die Welt gehen<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Fliegen oder mit dem Schiff cruisen\u2026<\/span> mit dem Flugzeug zu einer Kreuzfahrt jetten<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">An der Hotel-Rezeption schreibe ich im Berufsfeld\u2026<\/span> Gastronomie-Fachmann<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Urlaubsbekanntschaft\u2026<\/span> die sch\u00f6nste Erfahrung, die man machen kann, nur wenn man nat\u00fcrlich alleine reist <\/strong><strong>?<\/strong><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-carousel-border\"><div class=\"fusion-carousel\" data-autoplay=\"no\" data-columns=\"5\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-imagesize=\"auto\"><div class=\"fusion-carousel-positioner\"><ul class=\"fusion-carousel-holder\"><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"875\" height=\"700\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2022-05-Gaisbauer-3.png?fit=875%2C700&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"Vielleicht bin ich da etwas blau\u00e4ugig, aber die Welt an sich ist sch\u00f6n. 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Hotel Schillerpark-Manager Christoff Seibert (re.) ist stolz auf Gottfried, der sich mit Walter Witzany gleich bestens verstand. Gemeinsam wollen sie auch einmal Witzanys Kinderdorf \u201eAlalay\u201c in Bolivien besuchen\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2022-05-Gaisbauer-2.png?resize=200%2C250&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2022-05-Gaisbauer-2.png?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2022-05-Gaisbauer-2.png?resize=400%2C500&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2022-05-Gaisbauer-2.png?fit=560%2C700&amp;ssl=1 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/div><\/div><\/li><\/ul><div class=\"fusion-carousel-nav\"><span class=\"fusion-nav-prev\"><\/span><span class=\"fusion-nav-next\"><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text\"><p style=\"text-align: center;\">Fotos: \u00a9 T.Duschlbauer<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keiner kennt die G\u00e4ste des Caf\u00e9 am Schillerpark besser als er. 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