{"id":7122,"date":"2025-09-29T22:16:12","date_gmt":"2025-09-29T20:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.city-magazin.at\/?p=7122"},"modified":"2026-04-27T19:22:30","modified_gmt":"2026-04-27T17:22:30","slug":"interview-mit-alfons-haider","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/interview-mit-alfons-haider\/","title":{"rendered":"Interview mit Alfons Haider"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class=\"fusion-builder-row fusion-row \"><div  class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1\"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;'>\n\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-column-wrapper\" style=\"padding: 0px 0px 0px 0px;background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;\"  data-bg-url=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h1>Ein Mann<span style=\"color: #e20714;\"> f\u00fcr alle F\u00e4lle <\/span><\/h1><\/h1><\/div><div class=\"fusion-title title fusion-sep-none fusion-title-size-one\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:31px;\"><h1 class=\"title-heading-left\"><h4>Entertainer und Intendant Alfons Haider \u00fcber seine Projekte, das Alter und die Neider.<\/h4><\/h1><\/div><div class=\"fusion-text\"><p>s gibt ja bekanntlich diese Bezeichnung des <span class=\"\"><i class=\"\">\u201e<\/i><\/span>Altachtungsechzigers<span class=\"\"><i class=\"\">\u201d<\/i><\/span>. Einen ganz ungew\u00f6hnlichen habe ich neulich bei seinem Linz-Besuch im Caf\u00e9 Traxlmayr f\u00fcr ein Interview getroffen. <span class=\"\"><i class=\"\">\u201e<\/i><\/span>Ungew\u00f6hnlich<span class=\"\"><i class=\"\">\u201d <\/i><\/span>deshalb, weil der Alfons Haider sicherlich kein angepasster Spie\u00dfer ist \u2013 ganz im Gegenteil \u2013 man ihm aber seine 68 Lebensjahre einfach nicht ansieht.<!--more--><\/p>\n<p>Trotz all der vielen Aktivit\u00e4ten als M\u00f6rbisch-Chef, Schauspieler, S\u00e4nger und Moderator k\u00f6nnte man meinen, dass er eine Zeit lang kryogenisch eingefroren war. Auf jeden Fall hat er sich gut gehalten, ist sich selbst und seinem Stil zudem stets treu geblieben und blickt \u2013 was heutzutage schon selten geworden ist \u2013 optimistisch und voller Tatendrang in die Zukunft.<\/p>\n<p><strong><em>Lieber Alfons! Willkommen in Linz! Sch\u00f6n, dass Du extra f\u00fcr diesen Plausch nach Linz gekommen bist. Oder h\u00e4tte ich Dich jetzt besser mit Herr Professor anreden sollen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein, lieber Walter, bitte sag Alfons. Der Professor macht gleich amoi um 20 Jahr \u00e4lter (lacht). Die Auszeichnung hat mich geehrt, selbstverst\u00e4ndlich \u2013 aber ich bin ein ganz normaler Mensch, putz mir die Z\u00e4hne und geh aufs Klo. Also bitte ganz locker (zwinkert). Ich bin gerne f\u00fcr Dich und das <em>CITY!<\/em> Magazin nach Linz gekommen. Eine tolle Stadt, die ich privat leider noch viel zu wenig kenne.<\/p>\n<p><strong><em>Kein Wunder, Du bist ja sehr eingespannt, ganz viel unterwegs. Du lebst in Wien und seit 2021 nat\u00fcrlich auch oft im Burgenland, wo Du als Intendant den Seefestspielen in M\u00f6rbisch eine neue Ausrichtung gegeben und dort somit dem Musical zu gro\u00dfen Erfolgen verholfen hast. Der Weg dorthin war aber war wohl nicht so einfach. Warum die Entscheidung f\u00fcr das Musical?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das war keine leichte Entscheidung, zumal es doch gerade ein Harald Serafin war, Gott hab ihn selig, der in M\u00f6rbisch der Operette wirklich eine gro\u00dfe B\u00fchne gab. Dennoch war es die richtige Entscheidung. Denn die j\u00fcngere Generation hat eben einfach doch auch Schwellen\u00e4ngste hinsichtlich Opern und Operetten. Musicals hingegen werden auch von den J\u00fcngeren gest\u00fcrmt. So manch \u00e4lterer Stammgast war ob dieser Ver\u00e4nderung anfangs nat\u00fcrlich schon a bissl grantig. Allerdings hat sich das schnell wieder gelegt, und nun haben auch die Junggebliebenen mit meiner Musical-Entscheidung Freude und Frieden gefunden. Und au\u00dferdem hat ja die Operette mit dem Schloss Tabor in Jennersdorf ein w\u00fcrdiges neues Zuhause bekommen, wo wir uns als ganzes Team mittlerweile \u00fcbrigens auch schon wieder \u00fcber einen 93-prozentigen Auslastungsgrad freuen d\u00fcrfen. Das alles hat auch Harald Serafin \u00fcbrigens sehr gefreut.<\/p>\n<p><strong><em>Was macht f\u00fcr Dich M\u00f6rbisch und die gr\u00f6\u00dfte Seeb\u00fchne der Welt aus?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, dass man hier angesichts der tollen B\u00fchne wirklich in anderen Dimensionen denken kann. Das war eben auch mit ein Grund f\u00fcr die Musical-Entscheidung. Der Ort schreit genau genommen sogar nach einem Musical mit gro\u00dfartiger Kulisse am See, wo eine \u201eWest Side Story\u201d dann halt auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes ganz gro\u00df raus kommt. Oder wer bei uns \u201eMama Mia\u201d miterlebt hat, der wird sich erinnern, dass wir hier auf der Seeb\u00fchne ein griechisches Dorf aufgebaut haben. Einfach gigantisch. Wir \u00f6ffnen deshalb sogar schon eine Stunde vor Auff\u00fchrungsbeginn die Tore, damit das\u00a0 Publikum diese atemberaubende Kulisse noch in aller Ruhe genie\u00dfen kann. Alle Besucher sind davon beeindruckt, egal wo sie sitzen \u2013 es ist ein Erlebnis, das offenbar sogar die Gelsen immer wieder aufs Neue beeindruckt. Denn die sind nun l\u00e4ngst nicht mehr so l\u00e4stig, wie sie fr\u00fcher einmal waren (lacht).<\/p>\n<p><strong><em>M\u00f6rbisch liegt ja ganz im Osten \u00d6sterreichs, und somit auch nicht gerade ums Eck f\u00fcr die Ober\u00f6sterreicher. Und dennoch sind gerade meine Landsleute\u00a0 eine Fixgr\u00f6\u00dfe im Publikums-Ranking von M\u00f6rbisch&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, absolut. Rund 20 Prozent unserer Besucher kommen aus Ober\u00f6sterreich. Das sind etwa 35.000 Menschen pro Jahr &#8211; Tendenz weiter steigend. Das freut uns sehr und hat ja vielleicht auch damit zu tun, dass das wunderbare Linzer\u00a0 Musiktheater mittlerweile auch l\u00e4ngst zu einer Top-Spielst\u00e4tte gro\u00dfartiger Musicals geworden ist. Und so profitieren wir nat\u00fcrlich auch etwas mit vom Musical-Boom.<\/p>\n<p><strong><em>Tickets sind aber nicht immer ganz leicht zu bekommen &#8211; die Schattenseite des Erfolgs?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Na ja, mir ist diese Situation schon viel lieber, als w\u00fcrden wir zu wenige Karten verkaufen. Aber ich wei\u00df nat\u00fcrlich um dieses Problem, weshalb wir dar\u00fcber nachdenken, die Spielzeit k\u00fcnftig um eine Woche zu verl\u00e4ngern. Jedenfalls ist der Ansturm eine riesige Auszeichnung f\u00fcr uns.<\/p>\n<p><strong><em>Und der hat auch schon jetzt wieder begonnen f\u00fcr die Saison im n\u00e4chsten Jahr. Was erwartet das Publikum 2026 in M\u00f6rbisch?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In M\u00f6rbisch wird n\u00e4chstes Jahr der s\u00fcdfranz\u00f6sische Ort Saint-Tropez nachgebaut. Ich denke, Du kannst Dir schon vorstellen, um welches Musical es sich handeln wird?<\/p>\n<p><strong><em>Alfons, ich bin vorbereitet. 2026 folgt ein\u00a0 \u201eK\u00e4fig voller Narren&#8220; mit Mark Seibert&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, genau, lieber Walter. Und ich freue mich schon sehr auf \u201eLa Cage Aux Folles\u201d, diese liebevolle und absolut lustige Kom\u00f6die. Ich habe sogar den Film dreimal gesehen, so k\u00f6stlich war der. Auch wenn da einige Frauen im Kino schon a bissl neidisch auf die M\u00e4nner-Darsteller waren, weil die halt wirklich so absolut perfekte Revue-Beine hatten. So wirds auch in M\u00f6rbisch.<br \/>\nNur gleich vorab: Mir geht es damit aber nicht um die Inszenierung einer Schwulenoper. Vielmehr will ich inmitten unserer wundersch\u00f6nen See-Kulisse und einer gewaltigen 60 Meter breiten Showtreppe zeigen, dass Liebe, ganz egal wie man sie lebt, immer Liebe ist. In \u201eLa Cage aux Folles\u201d verliebt sich der Sohn eines homosexuellen Clubbesitzers ja in ein M\u00e4dchen, das ausgerechnet die Tochter eines rechtskonservativen Politikers ist. Und trotz aller humorvollen Verwirrungen gibt es in M\u00f6rbisch auch 2026 wieder ein Happy End. Was gerade jetzt angesichts vieler Krisenherde und der leider auch wieder aufkeimenden Homophobie in unserer Gesellschaft so wichtig ist.\u00a0 Das St\u00fcck soll also ber\u00fchren und die Vielseitigkeit der Liebe zelebrieren &#8211; aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, vielmehr mit Augenzwinkern und eben ganz viel Humor.<\/p>\n<p><strong><em>Das Musical wird also sehr lustig und ist mit Dir und einem weiteren Publikumsliebling auch toll besetzt&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Absolut. Dieses Musical hat wahnsinnig viele Pointen, die nat\u00fcrlich auch ganz exakt sitzen m\u00fcssen. Deshalb habe ich mir daf\u00fcr auch Musicalstar Mark Seibert gew\u00fcnscht. Und ich habe gesagt, wenn der Mark tats\u00e4chlich spielt und es auch eine Rolle gibt, die nach mir schreit, dann werde ich selbst auch wieder auf der B\u00fchne stehen. So werde ich nun also die Zaza geben. Und acht Minuten zuvor werde ich noch wie gewohnt das Publikum als Intendant begr\u00fc\u00dfen. Puh!<\/p>\n<p><strong><em>Klingt herausfordernd, wir w\u00fcnschen schon jetzt: Toi, toi, toi! Ende letzten Jahres hattest Du weniger Gl\u00fcck und einen Eis-Ausrutscher. Fans f\u00fcrchteten, dass Du l\u00e4nger ausf\u00e4llst. Du auch?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Moment dachte ich auch daran. Allerdings war ich f\u00fcnf Tage nach der Operation schon wieder bei meinen Proben am Landestheater Salzburg, wo ich im Musical \u201eSkiverliebt\u201d eine Rolle hatte. Mag sein, dass das ein Fehler war &#8211; denn mein Pflichtbewusstsein sorgte daf\u00fcr, dass meine Hand jetzt nur noch zu 30 Prozent einsatzf\u00e4hig ist und ich eine l\u00e4ngere Physiotherapie ben\u00f6tige. Aber wenn man so einen Beruf hat und diesen mit Leidenschaft aus\u00fcbt, dann kann man nicht so einfach pausieren.<\/p>\n<p><strong><em>Du bist ja nicht nur vielseitig, Du musst wie jeder andere auch das Privatleben meistern. Wie geht es Dir mit dem Spagat\u00a0 zwischen Karriere und privaten Herausforderungen?\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Jeder Beruf bringt Herausforderungen mit sich. Das Besondere an meinem ist, dass man ein Gesicht hat, welches die \u00d6ffentlichkeit kennt und man doch irgendwie unter st\u00e4ndiger Beobachtung steht. Und selbst dann, wenn man sich einmal nicht so wohl f\u00fchlt, wird von einem K\u00fcnstler eben erwartet, stets charmant und freundlich zu sein. Trotzdem liebe ich diesen Beruf. Es gibt nichts Sch\u00f6neres, auch wenn es manchmal sehr fordernd ist. Ich sehe im Dasein als Schauspieler und Moderator auch meine wirkliche Berufung.<\/p>\n<p><strong><em>Du musstest auch etwas leiser treten als Deine Mutter ein Pflegefall wurde. Sie ist vor zwei Jahren gestorben, und es ist kein Geheimnis, dass Du sehr an ihr gehangen hast. Wie geht es Dir heute mit diesem Verlust?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das war wirklich verheerend&#8230; Meine Mutter hatte das Pech, dass sie zwar an Demenz litt, anfangs aber auch immer wieder quasi zur\u00fcckgekommen ist. Und im Bewusstsein dieser Krankheit litt sie dann umso mehr. Es war unendlich traurig mitanzusehen, wie ein Mensch, der einmal so lebensfroh und selbstbestimmt gewesen ist, nun ein derart unsch\u00f6nes Leben f\u00fchren musste. Das w\u00fcnsche ich niemandem. Ihre letzten Lebensjahre wurden dann nat\u00fcrlich auch noch wie bei so vielen Menschen von Corona erschwert, aber sie hat die ganzen Ma\u00dfnahmen damals mit Humor genommen. Ihr Tod hat eine Kerbe in mein Leben geschlagen, auch mein K\u00f6rper hat dementsprechend reagiert. Ich bin dennoch sehr froh, dass ich meine Mutter bis zum Schluss begleiten konnte.<\/p>\n<p><strong><em>Du bist eine Stilikone, vom Scheitel bis zur Sohle. Wieviel Eitelkeit steckt denn in Alfons Haider? \u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der war schon immer berufseitel (lacht). Aber bei mir war es wie mit den Blondinen bei den Frauen, dass ich als attraktiver Mann auch immer wieder mit dem Vorurteil k\u00e4mpfen musste, dass ich talentbefreit w\u00e4re. Diese Art des Neides\u00a0 hat mich lange begleitet und ich habe mich dar\u00fcber leider auch zu lange ge\u00e4rgert. Das tue ich jetzt aber nicht mehr. Ich bin mit allem im Reinen, sogar mit dem Altern. Auch wenn ich, was wohl jeder \u00c4ltere kennt, pl\u00f6tzlich feststelle, dass ich immer h\u00e4ufiger der \u00c4lteste am Tisch oder in einem Team bin (zwinkert). Was mir aber manchmal schon zu denken gibt, ist, dass ich nicht mehr so viel Kraft wie fr\u00fcher habe. Ich muss mir deshalb jetzt auch meine Zeit besser einteilen und mir allgemein mehr Freir\u00e4ume schaffen, um wieder\u00a0 Energie zu tanken.<\/p>\n<p><strong><em>Du hast in einem Interview einmal gesagt, dass Du f\u00fcr den ORF gerne noch einmal den Opernball moderieren w\u00fcrdest. Hast Du das ernst gemeint?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, auch wenn der ORF nach meinen 24 Opernball-Eins\u00e4tzen als Moderator die Zusammenarbeit mit mir nicht gerade feinf\u00fchlig aufgek\u00fcndigt hat, bin ich heute nicht mehr b\u00f6s deswegen. Denn wei\u00dft Du, lieber Walter, auch wenn mir dieses pl\u00f6tzlich harte Ende menschlich weh getan hat, ich habe mit dem ORF auch ganz viele wunderbare Jahre erlebt und ihm doch auch den Gro\u00dfteil meiner Popularit\u00e4t zu verdanken. Fazit: F\u00fcr den Opernball im ORF bin und bleibe ich jedenfalls im Stand-by-Modus (lacht).<\/p>\n<p><strong><em>Wer hat Dich bei den Mittellogen-Interviews am meisten begeistert?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das war schon die Sophia Loren, eine unglaublich tolle Frau. Bei der habe ich weiche Knie bekommen \u2013 und nicht nur, weil es der erste Opernball war, den ich moderiert habe. Sie hat meine Unsicherheit bemerkt und meinte cool: <em>\u201e<\/em>You know, I am also nervous<em>\u201d<\/em>.<\/p>\n<p><strong><em>Richard \u201eM\u00f6rtel\u201d Lugner war ja anfangs kein Fan von Dir. Aber ihr habt dann doch noch Frieden geschlossen&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, absolut. Er war schon ein besonderer Mensch, ein Wiener Unikum halt \u2013 mit speziellen Englischkenntnissen (zwinkert). Aber das alles hat ihn eben auch ausgemacht. Er ist mit mir vor f\u00fcnf Jahren zum Essen gegangen und hat gesagt: <em>\u201e<\/em>Wei\u00dft Du, das war jetzt das einzige Mal, dass ich alleine mit einem Mann zum Abendessen gegangen bin.<em>\u201d <\/em>Auch meine Mutter hat er sehr gemocht. Drei Wochen vor seinem Tod hat er 2024 noch die Seefestspiele in M\u00f6rbisch besucht \u2013 im Rollstuhl. Ich fand das sehr ber\u00fchrend, habe ihn vor Publikum auch herzlich begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><strong><em>Was w\u00fcrdest Du jungen Meschen raten, die in Deine Fu\u00dfstapfen treten wollen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Um Gottes Willen! Jeder sollte einen gscheiten Beruf erlernen. Wer aber das machen m\u00f6chte, was ich tue und daf\u00fcr bestimmt ist, der muss diesen Traum auch leben und darf niemals aufgeben.<\/p>\n<p><strong><em>Alfons, danke f\u00fcr das tolle Gespr\u00e4ch!\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alfons Haider<\/strong><\/p>\n<h1><strong><span style=\"color: #ff0000;\">im Word<\/span>Rap<\/strong><\/h1>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Ein guter Tag beginnt&#8230;<\/span> f\u00fcr mich mit Sonnenschein<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Meine Mutter nannte mich\u2026<\/span> Burli<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Nicht so gern habe ich\u2026<\/span> Eifersucht<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Ich w\u00fcnsche mir\u2026<\/span> auch wieder eine neue Liebe<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Lampenfieber\u2026<\/span> hab ich noch immer<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Geheimnisse habe ich\u2026<\/span> jedenfalls keine dunklen \ud83d\ude09<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Mein Lieblingsessen\u2026<\/span> Erd\u00e4pfelp\u00fcree<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Ich mag\u2026<\/span> verl\u00e4ssliche Menschen<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Mein Lieblingsschimpfwort\u2026<\/span> Oida!<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Geld ist\u2026<\/span> leider auch wichtig<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">In Linz&#8230;<\/span> war ich eigentlich noch nie ganz privat<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">An Ober\u00f6sterreich mag ich&#8230;<\/span> im Prinzip alles, das Land, die Leute, die Seen, das Essen<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">SMS, Whatsapp oder Telefon \u2026<\/span> alles schrecklich, aber wir brauchen das halt alle irgendwie<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">An der Bar bestelle ich\u2026<\/span> keine Alkoholika mehr<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Einen Kaffee w\u00fcrde ich gerne trinken mit\u2026<\/span> Donald Trump, um zu fragen, ob er eh wei\u00df, was er tut<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Freunde sagen \u00fcber mich\u2026<\/span> dass ich bedingungslos treu bin<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Das war mein sch\u00f6nster Urlaub\u2026<\/span> stets meine Aufenthalte auf Mykonos<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Zum 70er in 2 Jahren&#8230;<\/span> machen wir das Interview noch einmal \ud83d\ude09<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Meine letzten Worte sollen sein \u2026<\/span> verschenkts mei Gwand, i fahr in Himmel \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-auto fusion-carousel-border\"><div class=\"fusion-carousel\" data-autoplay=\"no\" data-columns=\"5\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-imagesize=\"auto\"><div class=\"fusion-carousel-positioner\"><ul class=\"fusion-carousel-holder\"><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1050\" height=\"700\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?fit=1050%2C700&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\u203a\u203a Rund 20 Prozent aller Besucher kommen aus Ober\u00f6sterreich. Und alle im Publikum sind von der Mega-Kulisse am See beeindruckt. Offenbar sogar die Gelsen, die nun weniger l\u00e4stig sind als fr\u00fcher.\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=600%2C400&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=800%2C533&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons2.png?fit=1050%2C700&amp;ssl=1 1050w\" sizes=\"auto, (max-width: 1050px) 100vw, 1050px\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"467\" height=\"700\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons4.png?fit=467%2C700&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"K\u00c4MPFT GEGEN VORURTEILE. Alfons Haider hatte bereits in seiner Kindheit die erste Prinzenrolle und musste sich oft gegen Klischees zur Wehr setzen.\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons4.png?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons4.png?resize=400%2C600&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons4.png?fit=467%2C700&amp;ssl=1 467w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/><\/div><\/div><\/li><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1050\" height=\"700\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?fit=1050%2C700&amp;ssl=1\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"AM BRUNNEN VOR DEM TRAXLMAYR. Dem routinierten und kreativen Entertainer kann wohl selten jemand das Wasser reichen.\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=200%2C133&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=600%2C400&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=800%2C533&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons3.png?fit=1050%2C700&amp;ssl=1 1050w\" sizes=\"auto, (max-width: 1050px) 100vw, 1050px\" \/><\/div><\/div><\/li><\/ul><div class=\"fusion-carousel-nav\"><span class=\"fusion-nav-prev\"><\/span><span class=\"fusion-nav-next\"><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text\"><p style=\"text-align: center;\">Fotos: \u00a9 Maringer<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>s gibt ja bekanntlich diese Bezeichnung des \u201eAltachtungsechzigers\u201d. Einen ganz ungew\u00f6hnlichen habe ich neulich bei seinem Linz-Besuch im Caf\u00e9 Traxlmayr f\u00fcr ein Interview getroffen. \u201eUngew\u00f6hnlich\u201d deshalb, weil der Alfons Haider sicherlich kein angepasster Spie\u00dfer ist \u2013 ganz im Gegenteil \u2013 man ihm aber seine 68 Lebensjahre einfach nicht ansieht.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7128,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7122","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.city-magazin.at\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-10-Alfons1.png?fit=1286%2C700&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7QK0n-1QS","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7122"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7130,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7122\/revisions\/7130"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.city-magazin.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}