Zeitgeschichte Polizei hoch zu Ross

Polizei HOCH ZU ROSS. Vom Pferd zum Käfer: Die bewegten 40-iger Jahre der Linzer Uniformierten. Bereits vor dem 1. Weltkrieg war die Gründung einer berittenen Polizei großes Thema im Linzer Gemeinderat – aus Kostengründen wurde jedoch nie ein konkreter Beschluss gefasst. Stattdessen wurde Anfang 1928 die Linzer Polizei für den Ausforschungs- und Patrouillendienst mit den ersten Motorrädern ausgerüstet; zuvor erfolgte der Nachtpatrouillendienst mit Polizei-Fahrrädern als Ersatz für die

BlockHealth

WENIGER WARTEN beim Arzt. Gesundheitsdaten mit neuem Smartphone-Assistenten selbst verwalten. Ein digitales Programm, das die Kommunikation zwischen Arzt und Patient vereinfachen und das Gesundheitssystem nachhaltig entlasten soll: dem Linzer Start-Up „BlockHealth“ könnte das gelingen. Das CITY!-Magazin hat den Jungunternehmer Fabian Aschauer (23) zum Gespräch getroffen.

Jahrestag Pöstlingbergkirchenbrand

Vor 100 Jahren brannte die Pöstlingbergkirche. Heimatforscher Manfred Carrington: Das flammende Linzer Wahrzeichen lockte scharenweise Neugierige auf den Hausberg der Landeshauptstadt. Wir kennen die Pöstlingbergbahn als beschauliche Tramway auf den Linzer Hausberg. Eine gemütliche Fahrt ist Bestandteil eines jeden Ausflugs. So ist es heute kaum mehr vorstellbar, dass sie einst der Feuerwehr als Transportmittel zum Einsatz diente. .

Zeitgeschichte „Das Fahrrad“

Cyclisten und Velocipedisten und Radlreiter. Heimatforscher Manfred Carrington: So entdeckten die Linzer das Fahrrad und wurden damals – wie heute auch – von Fußgehern kritisch beäugt. Bereits seit den 1860er-Jahren waren die Radfahrer auch auf den Linzer Straßen anzutreffen, nicht gerade zur Freude der Passanten und der Polizei. Anfangs noch spöttisch beargwöhnt, standen sie bald unter besonderer Beobachtung.

Pöstlingberg

Mit der Bahn auf den Berg. Der Pöstlingberg ist Hausberg und Top-Ausflugsziel. Wie so vieles in Österreich hat auch die Geschichte des Pöstlingberges als Ausflugsziel mit einem Akt der Vergeudung von Steuergeldern begonnen: Die Erfahrungen aus den Napo­leonischen Kriegen haben den Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este dazu bewogen, eine Befestungslinie rund um Linz zu errichten. Zu den dafür als notwen­dig erachteten Objekten gehörte auch das Fort am Pöstlingberg,

Kirche St. Leonhard

Kleine Gebetsstätte mit großer Geschichte. Die Kirche St. Leonhard bei Pucking ist ein Kleinod. Die Bauarbeiter müssen mächtig ge­flucht haben, als das Unglück pas­sierte. Ein Balken hatte sich vom Ge­rüst gelöst und war gegen eine Mauer im Inneren der Kirche geprallt. So­fort bröckelten mehrere Kalkschichten ab. Auf diese Weise kam ein verborgener Schatz ans Tageslicht – Wandgemälde aus der Gotik. Das gesamte Gotteshaus ent­puppte sich als wertvolles Kunstwerk.

Nach dem Salz

Nach dem Salz kam die Kunst. Linz 09-Nachfolgeprojekt ist durch den Sparkurs der Stadt Linz gefährdet. Als „Weißes Gold“ und unentbehrlich galt das Kochsalz einst. Man setzte es vor allem zur Konservierung von Lebensmitteln ein. Das Linzer Salzamt regulierte den Handel mit dem kostbaren Gewürz zwischen dem Salzkammergut und Südböhmen. Nun residieren hier Nachwuchs-Künstler.

Fröhliche Stunden

Fröhliche Stunden   Die Schutzengel Apotheke ließ die Not vergessen   Künstler und Intellektuelle trafen sich heimlich im 1917 gegründeten „Giftga­dern“ der Linzer Schutzen­gel Apotheke in der Linzer Herrenstraße 2. Getreu dem Motto: „Hier in dieser stillen Klause macht der Welt­krieg eine Pause.“ Wer Bier wollte, bestellte im Hinter­zimmer „Gurgelwasser“; für Cognac verwendete man den Decknamen „Zahntrop­fen“. Das Trinkgelage sollte ja verborgen bleiben.